Unglaubliches Familiendrama in den USA Mutter erschießt Vater – 19 Jahre später trifft sie ihren Sohn! Es ist ein und dieselbe Waffe

Bei einem Zwischenfall in Kaulsdorf soll eine Frau eine Schreckschusspistole abgefeuert haben. (Symbolbild)
Im Jahr 1992 erschießt Linda Cooney im US-Bundesstaat Florida ihren Ex-Mann Jim. (Symbolbild)
Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

Beinahe wird eine ganze Familie zerstört!
Erst erschießt Linda Cooney ihren Ex-Mann, Jahre später feuert sie mit genau demselben Revolver auf ihren eigenen Sohn Kevin (30). Der überlebt schwer verletzt. Doch was er anschließend vor Gericht erzählt, sorgt für eine unglaubliche Wendung.

Mutter erschießt Ex-Mann – Sohn muss alles mitansehen

Es ist eine Familiengeschichte, die kaum zu glauben ist! Im Jahr 1992 erschießt Linda Cooney im US-Bundesstaat Florida ihren Ex-Mann Jim. Ihr gemeinsamer Sohn Kevin bekommt die tödlichen Schüsse mit. Fast zwei Jahrzehnte später wird er selbst Opfer seiner Mutter – und ausgerechnet dieselbe Waffe spielt erneut eine entscheidende Rolle.

Wie die britische Zeitung Daily Star berichtet, hatten sich Linda und der Anwalt Jim Cooney nach neun Ehejahren scheiden lassen. Zwischen den beiden entbrannte ein erbitterter Streit um das Sorgerecht für ihre Söhne Kevin und Christopher. Als Jim eines Abends im Jahr 1992 seine Kinder für einen Wochenendbesuch abholen will, eskaliert die Situation. Die Jungen packen gerade ihre Sachen, als Kevin einen Streit hört. Durch ein Loch in der Schlafzimmertür beobachtet er, wie seine Mutter mit einem Revolver auf seinen Vater schießt. Jim stirbt.

Linda wird wegen Mordes angeklagt, behauptet jedoch, aus Notwehr gehandelt zu haben. Ihr Ex-Mann habe sie mit einem Messer bedroht. Die Ermittler vermuten dagegen, dass sie die Waffe nachträglich bei dem Toten platziert haben könnte. Vor Gericht bestätigt Kevin, etwas Glänzendes in der Hand seines Vaters gesehen zu haben. Was es tatsächlich war, weiß er nicht. Seine Mutter wird schließlich freigesprochen.

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19 Jahre später schießt Linda Cooney auf ihren eigenen Sohn

Nach dem Prozess zieht Linda mit ihren beiden Söhnen nach Las Vegas. Doch auch als die Jungen längst erwachsen sind, mischt sich ihre Mutter laut Aussagen früherer Freundinnen massiv in deren Beziehungen ein.

Als Kevin 2011 mit der Kampfsportlerin Karina Taylor zusammenkommt, soll Linda die junge Frau wiederholt belästigt haben. Am 28. Juni 2011 kommt es schließlich zur nächsten Katastrophe. Linda ruft die Polizei und meldet, dass ihr 30-jähriger Sohn mit einer Schussverletzung am Hals am Boden liege. Sie behauptet, nicht zu wissen, was passiert sei. Einen Schuss habe sie nicht gehört.

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Doch die Ermittler entdecken am Tatort eine blutverschmierte Waffe. Es ist derselbe Revolver vom Kaliber 357 Magnum, mit dem Linda 1992 bereits ihren Ex-Mann erschossen hatte! Nach dem damaligen Freispruch hatte sie die Waffe aus der Asservatenkammer zurückbekommen.

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„Mama hat auf mich geschossen!“ – dann ändert Kevin seine Aussage

Drei Tage nach der Schussverletzung erwacht Kevin im Krankenhaus. Seine ersten Worte belasten seine Mutter schwer: „Nein, Mama. Ich habe Angst vor Mama. Mama hat auf mich geschossen“, zitiert ihn der Daily Star. Kurz darauf wird Linda festgenommen.

Doch vor dem Prozess ändert Kevin plötzlich seine Geschichte. Nun behauptet er, seine Mutter angegriffen zu haben. Während eines Streits sei die Waffe versehentlich losgegangen. Die Staatsanwaltschaft glaubt ihm nicht. Sie geht davon aus, dass Linda ihren Sohn angeschossen hat, weil sie verhindern wollte, dass er sich von ihr löst. Auch Kevins Ex-Freundin sagt aus, er habe ihr im Krankenhaus eine ganz andere Version geschildert: Demnach habe er auf dem Sofa gesessen, als seine Mutter plötzlich auf ihn schoss.

Mutter muss für Schüsse auf Sohn ins Gefängnis

Am Ende glauben die Geschworenen Linda Cooney nicht. Sie wird unter anderem wegen versuchten Mordes, eines Angriffs mit einer tödlichen Waffe, der Einschüchterung ihres Sohnes vor dessen Zeugenaussage und der Nachstellung gegenüber seiner Freundin schuldig gesprochen. Das Gericht verurteilt sie zu einer Haftstrafe von 13 bis 40 Jahren.

Kevin hält trotzdem zu seiner Mutter. In einem Brief erklärt er, sie sei zu Unrecht verurteilt worden und er selbst trage die Verantwortung für seine Verletzungen. Auch Linda bleibt bei ihrer Darstellung. Sie habe ihren Sohn immer geliebt und ihm niemals absichtlich etwas antun wollen. Vor Gericht bezeichnet sie den Schuss erneut als Unfall und bittet um Gnade. (anr)

Verwendete Quelle: Dailystar