Ursache noch völlig unklarFlugzeug-Crash auf Krim! 29 Menschen sterben

ARCHIV - 07.05.2015, Russland, Baltijsk: Eine Antonow An-26 bei einer Probe für eine Militärparade. Beim Absturz einer russischen Militärtransportmaschine vom Typ Antonow An-26 in Syrien sind am 06.03.2018 alle 32 Menschen an Bord getötet worden. Das Flugzeug sei beim Landeanflug auf den Luftwaffenstützpunkt Hamaimim abgestürzt, teilte das russische Verteidigungsministerium in Moskau mit. Foto: Igor Zarembo/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bei der Maschine soll es sich um eine Antonow-26 handeln.
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Ein Transportflugzeug der russischen Armee verliert am Abend den Funkkontakt zur Basis. Stunden später wird das Wrack auf der Krim gefunden. Die Besatzung und 23 Passagiere sind tot.

Beim Absturz eines russischen Militärflugzeugs über der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind nach Angaben aus Moskau 29 Menschen ums Leben gekommen. Ein Such- und Rettungsteam habe die Absturzstelle gefunden und von sechs getöteten Besatzungsmitgliedern und 23 Passagieren gesprochen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau laut staatlichen Nachrichtenagenturen mit.

Als Ursache werde ein technischer Defekt angenommen, äußere Einwirkungen habe es nicht gegeben, hieß es. Zuvor hatte das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass es gegen 18 Uhr Moskauer Zeit (17 Uhr MESZ) die Verbindung zu dem Flugzeug vom Typ An-26 verloren habe. Zum Hintergrund des Flugs machte das Ministerium demnach keine Angaben. Die Turboprop-Maschinen der Marke Antonow werden vom Militär auch als Transportflugzeuge eingesetzt.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Die Halbinsel Krim hatte Moskau bereits 2014 völkerrechtswidrig annektiert. Die Ukraine greift unter anderem mit Drohnen auch immer wieder russische Ziele auf der Krim an.

Verwendete Quellen: ino/dpa