Matthias K. gesteht Mord an Noch-Ehefrau – Prozess Sie wollte ein Bild ihres Kindes sehen, er betonierte sie ein
Ihre Mutter und ihre Freundinnen brechen vor Gericht in Tränen aus!
Gegen einen 31 Jahre alten Mann, der seine Noch-Ehefrau getötet und einbetoniert haben soll, hat am Landgericht Koblenz am Dienstag (20. Januar) der Prozess begonnen. Am ersten Tag wurde die Anklage verlesen. Die Staatsanwaltschaft wirft Matthias K. vor, seine getrennt lebende Ehefrau aus Habgier, heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben.
Hat Matthias K. Noch-Ehefrau in den Hinterhalt gelockt?
„Der Angeklagte soll die Tötung sowie auch die anschließende Beseitigung der Leiche sorgfältig und detailliert geplant haben”, hieß es in einer früheren Mitteilung vom Gericht. Anna K. soll während des Scheidungsverfahrens finanzielle Forderungen gestellt und angestrebt haben, die Umgangsregelung mit dem gemeinsamen Kind zu ändern.

Hat ihr Noch-Ehemann Anna K. getötet und einbetoniert?
Anna K. und ihr Ex leben im Ortsteil Gimmigen in Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, nicht weit voneinander entfernt. Bis sie vergangenen Sommer verschwindet. Tagelang suchen Polizei, Freunde und Bekannte die 31-Jährige. Aber niemand kann sie finden und sich erklären, wo sie ist. Dann rückt plötzlich Matthias K. In den Fokus der Ermittlungen. Polizisten durchsuchen sein Haus und machen die grausige Entdeckung. Sie finden Annas Leiche. Einbetoniert.
Matthias K. gesteht schon bei der Festnahme
Laut Anklage soll er Anna K. am 17. Juli 2025 gezielt in das von ihm bewohnte Haus in Bad Neuenahr-Ahrweiler gelockt haben. Er habe ihr erzählt, dass der gemeinsame Sohn ein schönes Bild gemalt habe, das er ihr zeigen wolle. Doch dort soll er sie laut Anklage mit mehreren Messerstichen getötet haben. Die Leiche habe er dann in die vorbereitete Grube gelegt, diese mit Schnellbeton verschlossen und die Oberfläche später mit Fliesen bedeckt, hieß es.

Kleiner Sohn muss nun ohne Eltern aufwachsen
All das gesteht Matthias K. schon kurz nach seiner Festnahme. Starb Anna K., weil ihr Ex wegen der anstehenden Scheidung in finanzielle Schwierigkeiten geraten wäre? Davon gehen jedenfalls die Ermittler aus. Ein mögliches Motiv könnte sein: Es gab ein gemeinsames Haus, um das man sich stritt, es ging um Unterhaltszahlungen und um das Umgangsrecht für den gemeinsamen Sohn.

Ein kleiner Junge, der jetzt nicht nur ohne seine Mutter, sondern wohl auch ohne seinen Vater aufwachsen wird. Denn Matthias K. droht lebenslange Haft. Im Prozess sind noch Fortsetzungstermine bis Mitte Februar angesetzt.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen, dpa
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