Was war ihr Motiv?18-Jährige verübte Bluttat in Westkanada – und erschoss auch Mutter und Bruder!

Ermittlungen laufen auf Hochtouren!
Die Gewalttat an einer Schule in der kanadischen Provinz British Columbia erschüttert eine sonst ruhige Gemeinde. Ermittler geben immer mehr Details über die erschreckende Tat bekannt.
Polizei ermittelt wegen der Bluttat
Nach dem tödlichen Angriff in einer Schule im Westen Kanadas richtet sich der Blick der Ermittler vor allem auf das Motiv der 18 Jahre alten Tatverdächtigen – und die Herkunft der verwendeten Schusswaffen. Man befinde sich noch am Anfang der Ermittlungen, sagte ein Polizeibeamter der westlichen Provinz British Columbia vor Journalisten, und bat um Geduld. Das Motiv der Täterin sei weiterhin nicht bekannt, sagte ein Polizeisprecher. Die Transfrau war der Polizei demnach bekannt.
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Die Polizei war am Dienstag (10. Februar) zu einer weiterführenden Schule in dem Ort Tumbler Ridge in der Provinz British Columbia gerufen worden. Die mutmaßliche Schützin – identifiziert als eine junge Frau aus dem Ort – tötete laut Polizeiangaben sechs Menschen in der Schule und später sich selbst. Zwei weitere Tote wurden in einem Wohnhaus gefunden. Dabei handelt es sich der Polizei zufolge um die Mutter und den Stiefbruder der Tatverdächtigen. Die Polizei hatte zuvor neun Todesopfer gemeldet, die Behörden korrigierten die Opferzahl aber später nach unten. Eine tot geglaubte Frau sei jedoch am Leben.

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Tatverdächtige verwendete mehrere Schusswaffen
Die Verdächtige verwendete laut Behördenangaben mehrere Schusswaffen. Wie sie an die Tatwaffen gelangt sein könnte, sei bisher aber unklar. Einem Ermittler zufolge waren keine Waffen auf sie registriert. Der Beamte gab auch bekannt, dass Einsatzkräfte in den vergangenen Jahren mehrfach an der Wohnadresse der Verdächtigen im Einsatz gewesen seien. Dabei seien etwa auch Waffen sichergestellt worden. Er sprach auch von „psychischen Gesundheitsproblemen“ der mutmaßlichen Täterin, ohne weitere Details zu nennen.
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Zwei Verletzte weiter in kritischem Zustand
Die 18-Jährige soll zunächst ihre Familienangehörigen getötet und sich dann auf den Weg zur Schule gemacht haben. Die Polizei habe die Toten unter anderem im Treppenhaus und in der Bibliothek der Schule gefunden. Darunter sind eine Lehrkraft, drei Schülerinnen und zwei Schüler. Etwa zwei Dutzend weitere wurden verletzt, mindestens zwei davon seien in kritischem Zustand, hieß es von den Ermittlern. Es gebe ganz unterschiedliche Verletzungen. Einige davon seien entstanden, als die Menschen in der Schule versuchten, sich zu verbarrikadieren und sich in Sicherheit zu bringen. Über das Motiv ist weiterhin nichts bekannt. Die Beziehung zwischen der Täterin und den Opfern sei Teil der Ermittlung, so die Polizei.
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Der Fall hat weltweit große Anteilnahme ausgelöst. Die kleine Gemeinde und mit ihr das ganze Land stehen seither unter Schock. Bei der Bekanntgabe von Informationen gehe es den Ermittlern nun vor allem darum, sensibel gegenüber denen zu handeln, die jemanden verloren haben, erklärte die Polizei. (anr)
Verwendete Quellen: dpa, AFP


