Fieber und Durchfall drohenListerien-Gefahr! Bundesweiter Käse-Rückruf wird auf 15 Sorten ausgeweitet

Bundesweitr Käserückruf
Wegen möglicher Listerien-Belastung ruft die Dorfkäserei Geifertshofen insgesamt 15 Käsesorten zurück. Verbraucher sollten die betroffenen Produkte nicht essen.
Dorfkäserei Geifertshofen AG
von Martina Lewinski

Dieser Käse sollte auf keinen Fall auf dem Teller landen.
Ein bundesweiter Rückruf der Dorfkäserei Geifertshofen wird deutlich ausgeweitet. Nachdem zunächst sechs Käsesorten wegen möglicher Listerien-Belastung zurückgerufen worden waren, kommen jetzt neun weitere Produkte hinzu. Betroffen sind damit insgesamt 15 Sorten.

Darum wird der Käse zurückgerufen

Auslöser des Rückrufs ist ein Nachweis des Bakteriums Listeria monocytogenes in einer Charge Weinbauernkäse der Dorfkäserei Geifertshofen.

Da möglicherweise auch weitere Produkte aus demselben Reifekeller betroffen sind, hat der Hersteller den Rückruf vorsorglich ausgeweitet.

Betroffen sind sowohl verpackte Stücke aus der Selbstbedienung als auch lose Ware von Käsetheken. Erkennen lassen sich die Produkte unter anderem am Identitätskennzeichen DE BW 445 EG.

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Bereits zuvor zurückgerufen wurden:

Weinbauernkäse (Bioland)
Weinbauernkäse, mittelalt (Bioland)
Wengert (Demeter)
Alter Wengert (Demeter)
Geifertshofener Classico (Bioland)
Schwäbischer Trollingerkäse (Bioland)

Neu zum Rückruf hinzugekommen sind:

Bühlertaler Dorfkäse (Bioland)
St. Barbara mittelalt (Bioland)
St. Barbara (Bioland)
Schwäbischer Rahmkäse (Bioland)
Geifertshofener Pfefferkäse (Bioland)
Geifertshofener Schabzigerkleekäse (Bioland)
Geifertshofener Blütenfee (Bioland)
Geifertshofener Classico gerieben (Bioland)
Bio-Reibekäsemischung (Bioland)

Auf dieses Mindesthaltbarkeitsdatum müssen Kunden achten

Bei den sechs ursprünglich betroffenen Käsesorten gilt der Rückruf für alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 30. Oktober 2026.

Bei den neun neu hinzugekommenen Produkten sind alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 12. November 2026 betroffen.

Verkauft wurde der Käse in allen Bundesländern in Supermärkten, Naturkost- und Feinkosthandel, Metzgereien und Hofläden. Verbraucher, die einen der betroffenen Käse gekauft haben, können es an der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Wer eines der entsprechenden Produkte zu Hause hat, sollte es vorsorglich nicht verzehren und die aktuellen Hinweise des Herstellers beziehungsweise des offiziellen Portals Lebensmittelwarnung.de beachten.

Lese-Tipp: Alles Käse! Großer Rückruf bei Rewe – „Vom Verzehr der betroffenen Produkte wird dringend abgeraten“

Warum Listerien gefährlich werden können

Listerien können beim Menschen eine sogenannte Listeriose verursachen. Eine Infektion kann unter anderem mit grippeähnlichen Beschwerden und Magen-Darm-Symptomen einhergehen.

Besonders gefährdet können Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sein.

Wer betroffenen Käse gegessen hat und anschließend Beschwerden entwickelt, sollte sich medizinisch beraten lassen und auf den möglichen Verzehr des zurückgerufenen Produkts hinweisen.

Verwendete Quellen: Lebensmittelwarnung.de, Bild