Bisher keine EinigungDramatische Eskalation? Donald Trump droht dem Iran mit völliger Zerstörung!

Im Iran-Krieg tickt die Uhr!
Trumps Ultimatum an Teheran rückt näher. Er fordert die Öffnung der Straße von Hormus und droht mit „völliger Zerstörung”. Der Iran lehnt eine Waffenruhe jedoch ab.

Keine Einigung bisher! Droht eine Eskalation des Krieges?

Im Iran-Krieg zeichnet sich kurz vor Ablauf eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an Teheran keine Einigung ab. Während Trump seine Warnung vor einer „völligen Zerstörung” aller iranischen Kraftwerke und Brücken bekräftigte, falls Teheran nicht bis Mittwochnacht 2 Uhr die Straße von Hormus öffnet, verspottete ein Sprecher der iranischen Militärführung dies als „haltlose Drohungen” eines „wahnhaften” Präsidenten. Sollte es nicht in letzter Minute doch noch zur Einigung kommen, droht damit eine dramatische Eskalation des Krieges mit unabsehbaren Folgen.

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Im Video: Straße von Hormus: Brennpunkt des Iran-Kriegs

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Donald Trump: „Wir haben einen Plan”

Die USA könnten Irans Brücken und Kraftwerke innerhalb von vier Stunden zerstören, warnte Trump im Weißen Haus. Man wolle nicht, dass das passiert. Er betonte aber zugleich: „Wir haben einen Plan.” Irans stellvertretender Sportminister Alireza Rahimi rief für heute Mittag Ortszeit Künstler und Sportler dazu auf, Menschenketten an Stromkraftwerken im ganzen Land zu bilden. „Wir werden Hand in Hand stehen, um zu sagen: Angriffe auf öffentliche Infrastruktur sind ein Kriegsverbrechen”, schrieb Rahimi auf der Plattform X.

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Iran lehnt Waffenruhe ab

Der Sprecher der Khatam-al-Anbiya-Kommandozentrale, Ebrahim Zolfaqari, sagte laut Staatsmedien, die „rüde, arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen des wahnhaften US-Präsidenten” würden Irans Angriffe gegen die „amerikanischen und zionistischen Feinde” nicht stoppen. Ali-Akbar Welajati, außenpolitischer Berater des obersten iranischen Führers, schrieb auf X, die arabischen Staaten sollten – „um zu verhindern, dass die Region im Dunkeln versinkt” – Trump klarmachen, dass der Persische Golf „kein Ort für Glücksspiel” ist. Iran greift derweil Golfstaaten mit US-Basen weiter an.

Lese-Tipp: Iran lehnt Waffenruhe ab und pocht auf Ende der Sanktionen

Der Iran lehnt eine Waffenruhe ab. Laut Staatssender Irib übergab Teheran den Vermittlern ein zehn Punkte umfassendes Papier mit eigenen Forderungen wie einer Beendigung des Krieges, Kriegsreparationen sowie der vollständigen Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen das Land.

Experte: Trump-Regierung steht vor Dilemma 

Danny Citrinowicz, einer der führenden Iran-Experten, schrieb auf X, Washington stehe nun vor einem Dilemma: „ein unvollkommenes Abkommen akzeptieren” oder in eine zeitlich unbegrenzte Konfrontation „ohne klaren Ausweg abrutschen”. Auch schwere Angriffe auf Irans Infrastruktur würden „keine Kapitulation herbeiführen.” Sie würden Vergeltung provozieren, die Entschlossenheit der iranischen Führung stärken und wahrscheinlich eine Eskalation in der ganzen Region auslösen. „Die Annahme, dass allein Druck Teheran brechen kann, ist keine Strategie, sondern Wunschdenken”, schrieb er.

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Öffnung der Straße von Hormus steht im Fokus

Der UN-Sicherheitsrat soll derweil am Dienstag (7. April) voraussichtlich über einen Resolutionsentwurf von Bahrain zum Schutz der Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus abstimmen. In dem Entwurf werden betroffene Staaten dazu aufgefordert, ihre defensiven Maßnahmen zu koordinieren, um zur Sicherheit der Schifffahrt beizutragen, wie es von Diplomaten hieß. Dafür soll der Iran seine Angriffe auf Handels- und Frachtschiffe einstellen. (anr)

Verwendete Quelle: dpa