Dramatischer Rettungseinsatz auf SardinienZehn Meter unter der Erde gefangen! Bangen um Höhlenforscher

Höhleneingang in Sardinien
In dieser Höhle soll sich der Forscher befinden.
Italienische Berg- und Höhlenrettung
von Linda Görgen und Yannick Seeber

Ein Höhlenforscher sitzt auf Sardinien rund zehn Meter unter der Erde fest.
Nach einem Felssturz versuchen zahlreiche Rettungskräfte, zu dem Mann vorzudringen. Doch die Bergung ist gefährlich und über seinen Zustand herrscht weiterhin Ungewissheit.

Höhlenforscher auf Sardinien möglicherweise unter Geröll begraben

Wie die italienische Berg- und Höhlenrettung mitteilt, gestaltet sich der Einsatz in der Provinz Nuoro äußerst schwierig. Die Helfer müssen zunächst den verschütteten Höhleneingang freilegen, um überhaupt zu dem eingeschlossenen Mann vorzudringen.

Dabei arbeiten sie besonders vorsichtig und entfernen das Geröll von Hand. Denn zwischen den Trümmern befinden sich instabile Felsblöcke, die jederzeit eine zusätzliche Gefahr darstellen könnten. Hinzu kommt die enorme Menge an Erde und Gestein, die den Zugang versperrt.

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte könnte der Höhlenforscher zudem unter weiteren Felsbrocken unterschiedlicher Größe begraben liegen.

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Weitere Spezialisten werden eingeflogen

Bereits am Sonntagabend (11. Oktober) mobilisieren die Verantwortlichen rund 30 Rettungskräfte, darunter Ärzte und Experten für die Räumung verschütteter Höhlengänge. Auch die Feuerwehr und die regionale Luftrettung unterstützen den Einsatz.

Doch die schwierigen Bedingungen erfordern zusätzliche Hilfe. Deshalb sollen mit Unterstützung der italienischen Luftwaffe drei weitere Spezialisten aus Mittelitalien sowie acht Einsatzkräfte aus Sardinien per Hubschrauber zum Unglücksort gebracht werden.

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Bangen um den eingeschlossenen Mann geht weiter

Auch am späten Abend kämpfen sich die Helfer noch immer durch die Gesteinsmassen. Ob der Mann verletzt ist und wie es ihm in der Tiefe geht, bleibt völlig unklar.

Die Berg- und Höhlenrettung setzt alles daran, den versperrten Zugang freizulegen und den Höhlenforscher zu erreichen. Wann die Rettung gelingen könnte, ist bislang nicht abzusehen.

Verwendete Quellen: Italienische Berg- und Höhlenrettung