Hitzefrei oder Homeoffice-Recht?RTL-Hitze-Ticker: Hitzewelle in Frankreich: Zwei Kleinkinder in Auto tot aufgefunden

Das hätte schlimm enden können: Ein Mann lässt ein junges Kind allein im Wagen zurück - bei Hitze. (Symbolbild)
Auto bei Hitze. (Symbolbild)
Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Seit Tagen halten sich die Temperaturen schon im mittleren bis oberen 30er-Bereich, täglich erreichen uns Wetterwarnungen. Und es soll auch weiter heiß bleiben. Alles was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuelle Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de

Camilla Koziol

Hitzewelle in Frankreich: Zwei Kleinkinder in Auto tot aufgefunden

Inmitten der Hitzewelle in Frankreich sind zwei Kleinkinder in einem Auto tot aufgefunden worden. Wie die Staatsanwaltschaft von Carpentras am Montag mitteilte, wurden die leblosen Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren im Auto ihrer Eltern auf einem Parkplatz der südfranzösischen Stadt entdeckt. Die Todesursache ist noch unklar, die Ermittler gehen aber von einen Zusammenhang mit der Hitzewelle aus, wie die Staatsanwältin Hélène Mourges sagte.

Die Feuerwehr des südfranzösischen Départements Vaucluse teilte mit, sie habe "zwei Kinder mit Herz-Kreislauf-Stillstand" entdeckt, nachdem gegen 13.20 Uhr ein Notruf eingegangen sei. Die Mutter der Kinder wurde von Rettungskräften versorgt und konnte zunächst nicht vernommen werden.

Frankreich ächzt seit der vergangenen Woche unter einer Hitzewelle, am Montag war mehr als die Hälfte des Landes von der höchsten Hitzewarnstufe Rot betroffen. Auch in Carpentras wurden vom Wetterdienst am Nachmittag 39 Grad gemeldet. Am Wochenende hatten die Behörden bereits drei Hitzetote und mehr als ein Dutzend tödliche Badeunfälle gemeldet.
Svenja Hoffmann

Brütende Hitze im Büro? Anwältin verrät, was ihr jetzt dürft und was nicht 

Wie sieht es bei euch auf der Arbeit aus: Brennt die Sonne? Ist die Klimaanlage kaputt? Seit Tagen ist es in Deutschland sehr heiß und viele wollen es wissen: Wann gibt es eigentlich hitzefrei auf der Arbeit? Diese Fragen beantwortet euch Rechtsanwältin Nicole Mutschke im Video! ⬇️
Svenja Hoffmann

Wettervorhersage bis Donnerstag, 25. Juni

Im Video ⬇️
Svenja Hoffmann

Wann gibt’s in der Schule eigentlich Hitzefrei? 

Die Entscheidung für Hitzefrei liegt bei den Schulleitern der Schulen. Manche Bundesländer haben jedoch Richtwerte veröffentlicht, die zur Orientierung dienen – eine Auflistung.
Svenja Hoffmann

Passagiere stundenlang bei 56 Grad eingesperrt? Rettungseinsatz am Frankfurter Flughafen

Was bisher über den Vorfall bekannt ist ⬇️
Svenja Hoffmann

Es regnet zu wenig! Frankfurt verbietet Grillen mit offenem Feuer 

Wegen anhaltender Trockenheit verbietet die Stadt Frankfurt am Main ab dem 24. Juni das Grillen mit offenem Feuer. Das Verbot gelte auf allen öffentlichen Grillplätzen der Stadt, teilte die Stadt Frankfurt mit. Hintergrund sind die anhaltend trockenen Witterungsverhältnisse.
Von dem Verbot betroffen seien sowohl holz- und kohlenbetriebene Grills als auch Camping-, Gas- und Elektrogrills, hieß es. Das Verbot gelte bis auf weiteres und müsse aktiv vom Grünflächenamt wieder aufgehoben werden. Verboten ist laut Mitteilung zudem die Nutzung von Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden. Zudem warnt die Stadt davor, auf Friedhöfen Grablichter zu entzünden.
Grundlage der Bewertung der Gefahrenlage seien neben dem Waldbrand-Gefahrenindex auch der Grasland-Feuerindex, beide bereitgestellt durch den Deutschen Wetterdienst (DWD). Der Grasland-Feuerindex steigt laut DWD etwa für den Frankfurter Stadtteil Westend ab dem 24. Juni auf die vierte von fünf möglichen Warnstufen und vermeldet damit hohe Gefahr. (dpa)
Svenja Hoffmann

So schützt ihr euch beim Baden –  fünf Tipps für heiße Tage 

Mit der Hitzewelle gehen traurigerweise auch wieder zahlreiche (tödliche) Badeunfälle einher. Hier nochmal die wichtigsten Tipps fürs sichere Baden an heißen Sommertagen:

Tipp 1: Vor dem Baden abkühlen
Tipp 2: Nicht auf Matratze oder Schwimmring eindösen
Tipp 3: Nüchtern bleiben
Tipp 4: Kräfte realistisch einschätzen
Tipp 5: Bei Regen und Gewitter sofort raus
Tipp 6: Badeverbote beachten

Mehr lest ihr im Artikel ⬇️
Svenja Hoffmann

Sechs Badetote seit Freitag! Dringender Appell der DLRG

Trotz Warnungen kommen am heißen Wochenende mehrere Menschen beim Baden ums Leben. Vor allem eine Gruppe unterschätzt die Gefahren, sagt die DLRG.
Inmitten der Hitzewelle haben die Lebensretter von der DLRG allein von Freitag (19. Juni) bis Sonntag (21. Juni) bisher sechs tödliche Badeunfälle erfasst. „Die Befürchtung, dass es wieder zu vielen tödlichen Unfällen kommt, hat sich leider bestätigt“, sagte ein Sprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Weitere Fälle könnten noch nachgemeldet werden.
Ums Leben kamen den DLRG-Angaben zufolge überwiegend junge Männer: ein 22-Jähriger im Tegernsee und ein 24-Jähriger in einem See im Landkreis Coburg in Bayern, ein 16-Jähriger im Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen und ein 53-Jähriger in einem Baggersee in Kleve in Nordrhein-Westfalen, ein 23-Jähriger im Epplesee in Baden-Württemberg sowie ein 29-Jähriger im Wandlitzsee in Brandenburg.

Schon am Donnerstag drei tödlich Verunglückte

Hinzu kommen mehrere Vermisste. So wurde nach drei Männern, die im hessischen Biblis im Rhein gebadet hatten, gesucht. Im rheinland-pfälzischen Altrip wurde ein Schwimmer, der in einem Weiher unterging, vermisst. 
Bereits am Donnerstag (18. Juni) waren den Erkenntnissen der DLRG zufolge drei Menschen tödlich verunglückt: Demnach wurde ein 61-Jähriger tot aus dem Großen Zernsee bei Potsdam geborgen, ein 76-Jähriger starb im Tinninger See in Bayern und ein 56-Jähriger in der Kiesgrube Roßla in Sachsen-Anhalt. Die DLRG erfasst auch Fälle, bei denen sie nicht selbst im Einsatz war.

DLRG: Gerade Männer überschätzen sich

Die Lebensretter hatten vergangene Woche dazu aufgerufen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen in der Hitze nicht zu unterschätzen. „Wir sehen immer wieder, dass gerade Männer ihre Fähigkeiten überschätzen und Risiken eingehen, die vermeidbar wären“, hatte DLRG-Präsidentin Ute Vogt gesagt. Schon 2025 waren vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG männlich (82 Prozent).
Die DLRG empfiehlt, beobachtete Badestellen aufzusuchen und nicht alleine schwimmen zu gehen. Außerdem solle man nicht überhitzt ins Wasser springen, sondern sich vorher abkühlen.
 
Svenja Hoffmann

Nächtlicher Freibadausflug endet tödlich

Eine Gruppe junger Männer ist nachts in ein Freibad in Niederbayern eingestiegen – ein 20-Jähriger erlitt dort einen schweren Unfall und starb im Krankenhaus an den Folgen. Die fünf Männer im Alter von 19 bis 24 Jahren kletterten laut einem Polizeisprecher am Sonntag (21. Juni) gegen 4.00 Uhr morgens über den Zaun des Freibads in Hohenthann nahe Landshut.

Ermittlungen zur Todesursache stehen im Vordergrund
Den Beamten sei mitgeteilt worden, dass sich eine Gruppe junger Menschen im Bad aufhalte. Vermutlich beim Sprung in das Becken habe sich der 20-Jährige schwer verletzt, hieß es von der Polizei. Er sei nach notärztlicher Versorgung in eine Klinik gebracht worden, wo er einige Stunden später starb. Es sei von einem tragischen Unglücksfall auszugehen, teilte die Polizei mit. Alkoholeinfluss könnte bei der Aktion „möglicherweise auch eine Rolle spielen“, sagte der Sprecher. Nähere Angaben dazu machte er nicht. 
Es werde wegen eines möglichen Hausfriedensbruchs ermittelt. Im Vordergrund stünden aber die Ermittlungen zur Todesursache. Das Freibad blieb laut Gemeinde nach dem Unfall am Sonntag geschlossen und wurde erst am Montag wieder geöffnet. „Alle, die den Verstorbenen gekannt haben, sind tief betroffen“, sagte die Bürgermeisterin von Hohenthann, Andrea Weiß. Es komme ab und an vor, dass nächtliche Besucher das Freibad aufsuchten. „Aber es gab noch keine Vorfälle.“

Schwimmmeisterverband: „Das Risiko sollte niemand eingehen“
Der Chef des bayerischen Landesverbands der Schwimmmeister, Ralf Großmann, sagte der Deutschen Presse-Agentur, der Fall zeige, „welche erheblichen Gefahren nächtliche Aufenthalte in geschlossenen Freibädern mit sich bringen“. Es gebe keine Badeaufsicht und damit im Ernstfall niemanden, der sofort eingreifen könne. „Kommt es zu einem Sprungunfall, einer Bewusstlosigkeit oder einem anderen medizinischen Notfall, entscheiden oft wenige Minuten darüber, ob ein Mensch gerettet werden kann“, sagte Großmann.
Gerade in Tropennächten würden diese Gefahren häufig unterschätzt, sagte Großmann. „Müdigkeit, Alkohol, Gruppendynamik oder Selbstüberschätzung können dazu führen, dass gefährliche Entscheidungen getroffen werden.“ Dass Freibäder auch bei hohen Temperaturen nachts geschlossen bleiben, diene „in erster Linie dem Schutz von Menschenleben“, betonte Großmann. „Mein Appell lautet deshalb: Ein nächtlicher Ausflug ins Freibad mag harmlos oder aufregend erscheinen. Im Ernstfall ist jedoch niemand vor Ort, der sofort helfen kann. Dieses Risiko sollte niemand eingehen.“ (dpa)
 
Svenja Hoffmann

Starkregen, Hagel und bis zu 40 Grad zum dritten Deutschland-Spiel?

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag (22. Juni) in Offenbach mitteilte, werden im Wochenverlauf verbreitet Werte weit jenseits der 30-Grad-Marke erreicht  –  in den westlichen und südlichen Landesteilen steigen diese demnach bis auf 39 Grad Celsius, am Donnerstag (25. Juni) lokal sogar bis auf 40 Grad. Damit herrschen hierzulande am Tag des dritten Deutschland-Spiels bei der WM ähnliche Temperaturen wie am Austragungsort Dallas.

Bereits ab Montag herrsche im Südwesten „starke, gebietsweise extreme Wärmebelastung“, hieß es. Den Meteorologen zufolge sind bereits zum Wochenauftakt 30 bis 37 Grad zu erwarten, im Norden und Osten ist es mit 23 bis 30 Grad kühler. Am Dienstag (23. Juni) werden bei meist weiterhin sonnigem Wetter im Norden 24 bis 30 Grad erwartet, in Richtung Südwesten Temperaturen von bis zu 37 Grad.

Am Mittwoch (24. Juni) steigen die Temperaturen laut DWD im Norden auf 27 bis 34 Grad, sonst auf 32 bis 39 Grad. Am Donnerstag werden demnach im Westen und Südwesten dann 35 bis örtlich 40 Grad erreicht. Begleitet wird die Hitze im Süden und Südosten demnach auch von kräftigen örtlichen Schauern und Gewittern. Am Montag und Donnerstag sollten diese teils mit lokaler Unwettergefahr einhergehen, etwa durch Starkregen und Hagel. (mit afp)
Svenja Hoffmann

Familienausflug nimmt tragisches Ende!

Ein junger Vater kommt am Sonntagabend (21. Juni) beim Stand-up-Paddeln ums Leben. Der Mann ist mit seiner Tochter auf einem Badesee in Barnim (Brandenburg) unterwegs, als er das Gleichgewicht verliert und in den See stürzt. Mehr dazu im Artikel ⬇️
Svenja Hoffmann

SO haltet ihr eure Wohnung bei Hitze kühl!

Diesen Trick setzt ihr am besten direkt um. ⬇️
Svenja Hoffmann

26 Grad um 8 Uhr morgens!

Schon am frühen Montagmorgen herrschten laut der RTL-Wetterredaktion in Frankfurt/Main heiße 26 Grad. Damit ist diese Region der morgendliche Spitzenreiter. Eine kühlere Nacht hatte hingegen, wer im Norden wohnt: 19 Grad in Hamburg und 14 noch weiter nördlich. Der Grund: Eine Luftmassengrenze trennt derzeit kühle Luftmassen im Norden von der heißen Luft im Südwesten, daher sind heute Temperaturunterschiede von rund 18 Grad zu verzeichnen.

Und welche Temperaturen erwarten uns über den Tag? Die Temperaturen liegen zwischen kühlen 20 Grad an der Nordsee und heißen 38 Grad im Südwesten. Vor allem in der Mitte und im Osten halten sich viele Wolken und es gehen örtlich Schauer, später auch Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen nieder. Im Süden herrscht derzeit zudem eine hohe Waldbrandgefahr, die weiter zunimmt.
Schon am frühen Montagmorgen herrschten in Frankfurt heiße 26 Grad!
Schon am frühen Montagmorgen herrschten in Frankfurt heiße 26 Grad! RTL Wetter
Svenja Hoffmann

Drama in Saarlouis! Mann (69) stirbt in Auto bei extremer Hitze

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