Amtliche Warnung des DWD verschärftRTL-Hitze-Ticker: Hitzewarnung für fast ganz Deutschland, aber hier droht sogar EXTREME Hitze!

Erschöpfte Frau sitzt auf dem Sofa und leidet unter der Sommerhitze.
Der Deutsche Wetterdienst warnt in Teilen Deutschlands vor extremer Hitze.
IMAGO / Zoonar

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Seit Tagen halten sich die Temperaturen schon im mittleren bis oberen 30er-Bereich, täglich erreichen uns Wetterwarnungen. Und es soll auch weiter heiß bleiben. Alles was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

Alles zur aktuelle Hitzewelle im Hitze-Ticker auf RTL.de

Svenja Hoffmann

Hitzewarnung für fast ganz Deutschland, aber hier droht sogar EXTREME Hitze!

Mittlerweile ist die Warnkarte auf der Website des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fast komplett lila eingefärbt. Somit warnt der DWD in den meisten Bundesländern uneingeschränkt vor Hitze. Nur vereinzelte Kreise in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind manche Landkreise auf der Warnkarte noch grün und somit ohne Warnung.
Teile Nordrhein-Westfalens, Baden-Württembergs und von Rheinland-Pfalz sind mittlerweile sogar dunkellila eingefärbt – hier wird vor extremer Hitze gewarnt.

Die Warnung gilt ab Dienstag, 23. Juni für die folgenden Landkreise in Baden-Württemberg
  • Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg 
  • Kreis Emmendingen  
  • Ortenaukreis  
  • Kreis Rastatt
  • Stadt Baden-Baden
  • Kreis und Stadt Karlsruhe  
  • Enzkreis und Stadt Pforzheim  
  • Stadt Stuttgart
  • Kreis Ludwigsburg
  • Kreis und Stadt Heilbronn 
  • Rhein-Neckar-Kreis und Stadt Heidelberg  
  • Stadt Mannheim
Die Warnung gilt ab Dienstag, 23. Juni für die folgenden Landkreise in Rheinland-Pfalz:  
  • Kreis Germersheim
  • Kreis Südliche Weinstraße 
  • Stadt Landau in der Pfalz  
  • Rhein-Pfalz-Kreis und Stadt Ludwigshafen
  • Stadt Speyer  
  • Stadt Frankenthal (Pfalz) 
  • Stadt Worms  
  • Kreis Bad Dürkheim  
  • Stadt Neustadt an der Weinstraße
Ab dem 24. Juni gilt die Warnung auch in den folgenden Landkreisen in Rheinland-Pfalz:
  • Eifelkreis Bitburg-Prüm
  • Kreis Vulkaneifel  
  • Kreis Ahrweiler  
  • Kreis Ahrweiler
  • Kreis Altenkirchen (Westerwald)
Ab Mittwoch, 24. Juni gilt die Warnung für alle Landkreise in Nordrhein-Westfalen, bis auf Steinfurt, Gütersloh, Bielefeld, Herford, Minden-Lübbecke, Lippe, Paderborn und Höxter.
Der DWD warnt in Teilen Deutschlands sogar vor EXTREMER Hitze.
Der DWD warnt in Teilen Deutschlands sogar vor EXTREMER Hitze. DWD
Svenja Hoffmann

Wettervorhersage bis Donnerstag, 25. Juni

Im Video ⬇️
Svenja Hoffmann

Hitze treibt Kieler Trinkwasserverbrauch auf Jahreshoch 

Fast 63 Millionen Liter an einem Tag! Die Hitzewelle treibt die Kieler ans Limit. Warum ein bewusster Umgang mit Wasser jetzt wichtiger wird.
Das Sommerwetter treibt den Trinkwasserverbrauch in Kiel in die Höhe. Am Montag (22. Juni) wurde mit 62,88 Millionen Litern (oder 62.880 Kubikmetern) der diesjährige Tageshöchstwert erreicht, wie die Stadtwerke Kiel mitteilten. Das war zugleich der höchste Wert seit knapp sechs Jahren. „Im August 2020 lieferten wir an einem Tag rund 65 Millionen Liter durch unser über 1.780 Kilometer langes Versorgungsnetz“, sagte Stadtwerke-Sprecher Sönke Schuster.
„Auch wenn uns jederzeit ausreichend Trinkwasser zur Verfügung steht, appellieren wir stets auf einen bewussten Umgang mit Trinkwasser“, sagte Schuster. Der Energieversorger warnt, dass es bei Verbrauchsspitzen zu Engpässen kommen kann. „So können bei starker Trockenheit und Hitze die Aufbereitungsanlagen und Pumpen an ihre Grenzen gelangen. Dies liegt dann jedoch nicht an der Menge des zur Verfügung stehenden Wassers in der Tiefe, sondern am gleichzeitigen Verbrauch im Netz.“
„Sollten an Netzenden viele Verbraucherinnen und Verbraucher zeitgleich Wasser zapfen, beispielsweise für das Sprengen des Rasens oder das Füllen von Swimmingpools, können Druckschwankungen auftreten“, sagte Schuster.
Die Stadtwerke versorgen nach eigenen Angaben rund 330.000 Menschen in Kiel und im Umland mit Trinkwasser. Sie betreiben vier Wasserwerke, in denen Wasser aus einer Tiefe von bis zu 230 Metern gefördert wird. Daneben gibt es sechs Trinkwasserspeicher. Mit den unterirdischen Behältern gleicht das Unternehmen Differenzen zwischen der geförderten und benötigten Wassermenge während der Verbrauchsspitzen im Netz aus. (dpa)
Svenja Hoffmann

Ältere Menschen sind besonders gefährdet, auszutrocknen! Das ist der Grund

Wenn eine Hitzeperiode länger anhalte, trete meist nach einigen Tagen die sogenannte Exsikkose auf, so Andreas Jerrentrup, Chefarzt im Zentrum für Notfallmedizin des Universitätsklinikums Gießen und Marburg. Bedeutet: Die Menschen trocknen aus. „Sie betrifft vor allem ältere Menschen. Das Durstempfinden ist im Alter reduziert, weshalb oft zu wenig getrunken wird, hinzu können Erkrankungen wie Demenz oder auch Schluckstörungen kommen“, erklärt Jerrentrup. Umso wichtiger ist es, während der aktuellen Hitzeperiode einmal mehr darauf zu achten, dass ältere Familienmitglieder ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.
 
Bei leichten Formen genügten ein wiederholtes Anbieten von Flüssigkeit und Trinkpläne, bei schweren Formen müsse ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, weil dann Infusionen notwendig seien. Aus Gießen heißt es: „Unsere Zentrale Notaufnahme hält grundsätzlich einen adäquaten Vorrat an Infusionslösungen vor, der bei Hitzewellen nochmals angepasst wird.“ (mit dpa)
Svenja Hoffmann

Kinder sind besonders gefährdet! So erkennt ihr einen Sonnenstich 

Andreas Jerrentrup, Chefarzt im Zentrum für Notfallmedizin des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, hat noch kein erhöhtes Patientenaufkommen aufgrund der Hitze verzeichnet – es wird aber erwartet. „Zum einen gibt es in solchen Hitzeperioden immer wieder Patienten mit Sonnenstichen, sogenannten Insolationen, die durch anhaltende Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nacken entstehen“, erklärt er. Es komme zu einer Reizung der Hirnhäute und sogar zu einem lokalen Hirnödem, wobei die Körpertemperatur nicht steigen müsse. 

Typisch seien ein hochroter, heißer Kopf bei meist normal temperiertem oder kühlem übrigem Körper, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Unruhe und Ohrgeräusche, sagt der Chefarzt. „Die Beschwerden treten oft erst nach Stunden auf, gelegentlich erst in der Nacht. In schweren Fällen können Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle oder Kreislaufkollaps auftreten.“ Besonders gefährdet seien Säuglinge und Kleinkinder sowie ältere Menschen und Personen mit lichtem Haar. (dpa)

Wie ihr hingegen einen Hitzschlag erkennt und was ihr dagegen tun könnt, lest ihr im Artikel. ⬇️
Svenja Hoffmann

Unikliniken sind auf Hitze-Patienten vorbereitet

Sonnenstiche, Kopfschmerzen, Dehydrierung: Das heiße Wetter kann dem Körper zu schaffen machen. Die Unikliniken in Hessen erwarten mehr Menschen mit solchen Symptomen. Wie gehen sie damit um?
Die Unikliniken in Hessen sind auf die anhaltende Hitzewelle vorbereitet. „Wir verfügen derzeit weiterhin über genügend Betten- und Personalkapazitäten, um die hohe Zahl an Akutfällen zu versorgen“, teilte der Sprecher der Unimedizin Frankfurt mit. 
„In der Notaufnahme der Universitätsmedizin Frankfurt wurden in den vergangenen Tagen sehr viele Patientinnen und Patienten versorgt, deren Behandlung auf saisonale Ursachen zurückzuführen sind“, sagte er. „Dabei handelt es sich sowohl um direkt hitzebezogene Notfälle, aber auch zum Beispiel Schlaganfälle, Motorrad- und andere Unfälle oder Alkoholintoxikationen.“ (dpa)
Svenja Hoffmann

Frisch aus der RTL-Wetterredaktion: Die Prognose für Dienstag, den 23. Juni

Heute scheint häufig die Sonne, am Vormittag sind im Norden und Osten noch einige Wolken dabei. Später ist in der Südhälfte lokal mit Hitzegewittern zu rechnen, im Norden bleibt es trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 Grad an der Nordseeküste und 37 Grad am Oberrhein. 
Johanna Kroke

Drei Tote nach Badeunfällen aus dem Rhein in Hessen geborgen 

Nach Unglücksfällen im Rhein wurden drei Tote geborgen. Die Polizei prüft, ob es sich um die zuvor vermissten Männer handelt. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilt, sind die Toten im hessischen Landkreis Groß-Gerau geborgen worden. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet. Einen Zusammenhang zu den drei im Rhein vermissten Männern wollte der Sprecher nicht bestätigen. Im Laufe des Tages solle es weitere Informationen dazu geben.

Am Samstagabend hatte nach Polizeiangaben zunächst die Familie eines 50-Jährigen ihren Angehörigen als vermisst gemeldet. Er sei rund zweieinhalb Stunden zuvor in den Rhein bei Biblis im Landkreis Bergstraße schwimmen gegangen, aber nicht wie sonst nach etwa einer Stunde zurückgekehrt. Daraufhin suchte die Polizei unter anderem per Boot und Hubschrauber den Rhein ab, konnte den Mann aber nicht entdecken. 

Noch während die Beamten im Einsatz waren, hatten Passanten sie vom Ufer aus auf einen weiteren Unglücksfall aufmerksam gemacht. Dabei waren zwei 23- und 27-jährige Nichtschwimmer auf Höhe der sogenannten Nato-Rampe im Rhein untergegangen. Hinzu gerufene Retter der Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) machten sich auf die Suche, konnten die beiden Männer aber nicht finden. Notfallseelsorger betreuten Zeugen des Unglücks. 
Johanna Kroke

Explosives Gefahrgut – Sperrung der A8 wieder aufgehoben 

 Ein mit entzündlichem Gefahrgut beladener Lastwagen ist auf der A8 liegen geblieben und hat einen Großeinsatz ausgelöst. Die Autobahn blieb in Fahrtrichtung München lange gesperrt.

Nach einem mehrstündigen Großeinsatz wegen eines Gefahrguttransporters bei Wiesensteig ist die Sperrung der Autobahn 8 in Richtung München wieder aufgehoben worden. Die Gefahr einer möglichen Explosion sei abgewendet worden, teilte die Polizei mit. Spezialisten des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr und einer Fachfirma hätten Entwarnung gegeben. Der Lastwagen konnte seine Fahrt demnach mit Unterstützung der Polizei fortsetzen. 

Der mit rund 40.000 Litern organischem Peroxid beladene Laster war mutmaßlich wegen eines Defekts im Motorraum am Montag gegen 15.00 Uhr liegen geblieben. Weil sich der Gefahrstoff erhitzte, konnte eine Explosion nicht ausgeschlossen werden. Die Autobahn in Richtung München wurde daher zwischen Mühlhausen im Täle und Hohenstadt bis nach Mitternacht gesperrt, erklärte die Polizei am frühen Morgen. Durch die Vollsperrung kam es demnach zu Verkehrsbehinderungen und kilometerlangen Staus. 
Camilla Koziol

Gefahrgut legt A8 lahm und droht zu explodieren – Evakuierungen und Waldbrandgefahr 

Ein Lastwagen mit entzündlichem Gefahrgut ist auf der A8 in Fahrtrichtung München bei Wiesensteig (Kreis Göppingen) wegen eines Defekts liegen geblieben. Bei dem Stoff handelt es sich um organisches Peroxid, wie ein Polizeisprecher mitteilte. "Es ist nicht auszuschließen, dass die unter Druck stehenden Gefahrstoffbehälter sich entzünden und explosiv entladen", teilte auch das Landratsamt Göppingen mit. Bei der derzeitigen Witterungslage ist davon auszugehen, dass dadurch unmittelbare Waldbrandgefahr besteht. 
In der Ortschaft Wiesensteig werden nach Auskunft der dortigen Feuerwehr derzeit rund 100 Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern evakuiert. Sie kommen in einer Turnhalle unter, sagte ein Feuerwehrsprecher. 
Nach dem Defekt habe die Feuerwehr laut Polizei versucht, das Fahrzeug zu kühlen, jedoch dann Abstand davon genommen. Die Autobahn in Richtung München ist demnach gesperrt zwischen Mühlhausen und Hohenstadt. Eine Umleitung wurde eingerichtet. 

Wegschaffen des Lkws derzeit nicht möglich

Wie das Landratsamt Göppingen weiter mitteilte, manövrierten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den defekten Lastwagen aus einem unmittelbar für die Bevölkerung gefährlichen Bereich auf einen Parkplatz vor dem Lämmerbuckeltunnel. Ein weitergehendes Wegschaffen des Lastwagens sei derzeit aus technischen Gründen nicht möglich. Eine Fachfirma sei hinzugezogen worden, die Experten sollen einschätzen, wie sich die Temperatur des Gefahrenstoffs entwickelt, sagte eine Sprecherin.

In der Feuerwehrleitstelle sei ein Krisenstab eingerichtet. Um 17.30 Uhr wurde eine außergewöhnliche Einsatzlage für die Gemeinden Hohenstadt, Mühlhausen im Täle und Wiesensteig festgestellt. Zur Betreuung und gegebenenfalls medizinischen Versorgung der im Stau stehenden Personen seien Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes hinzugezogen worden. Laut dem Landratsamt sind rund 250 Rettungskräfte vor Ort.
Jason Tschepljakow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Jason Tschepljakow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Camilla Koziol

Gefahr von Blow-ups: Ältere Autobahnabschnitte werden bei Hitze mehr kontrolliert

Angesichts der aktuellen Hitzewelle in Deutschland hat die Autobahn GmbH des Bundes versichert, sie kontrolliere wegen der Gefahr von Blow-ups und Betonabplatzungen aktuell verstärkt ältere Autobahnabschnitte. Zudem seien in diesem Jahr vorsorglich auf einigen älteren Abschnitten der A7, A92 und A93 Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt worden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Dort gelte eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern für Autos und 80 Stundenkilometern für Motorräder.
Beton dehnt sich bei Wärme aus. "Wenn sich der Beton nicht mehr in Längsrichtung ausdehnen kann, entlädt sich die Spannung nach oben." Aufwölbungen, sogenannte Blow-ups, treten laut Autobahn GmbH vor allem bei älteren, stark beanspruchten und bereits mehrfach reparierten Betonfahrbahnen auf. Hauptursachen seien eine für heutige Verkehrs- und Klimabelastungen nicht ausreichende Betondicke sowie fehlerhafte Fugen.
Insgesamt seien Blow-ups aber selten. "Sind Betonfahrbahnen nach dem aktuellen Stand der Technik gebaut, können Hitzeschäden und Blow-ups ausgeschlossen werden." Die meisten Autobahnen in Deutschland - rund 70 Prozent - bestehen demnach aus Asphalt.
Camilla Koziol

Zwei Brüder (14,19) nach Badeunfall in Kanal in Lebensgefahr

Einen Tag nach dem tödlichen Badeunfall eines 16-Jährigen im Rhein-Herne-Kanal bei Gelsenkirchen hat es erneut einen schweren Badeunfall gegeben. Zwei Brüder im Alter von 14 und 19 Jahren seien schwer verletzt worden und schwebten in Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. 


Die beiden waren der Polizei am Sonntagabend gegen 22.10 Uhr als im Wasser vermisst gemeldet worden - den Angaben zufolge an ähnlicher Stelle wie der tödlich verunglückte Jugendliche am Tag zuvor. Taucher konnten die beiden etwa 20 Minuten später aus dem Wasser bergen. Sie kamen in Krankenhäuser. 

Die genauen Umstände zum Hergang des Unfalls seien noch Gegenstand der Ermittlungen, so die Polizei. Sie kündigte an, in dem Park am Kanal ihre Streifen zu verstärken. Am Samstagabend war dort ein 16 Jahre alter Jugendlicher beim Schwimmen im Rhein-Herne-Kanal plötzlich in Not geraten und untergegangen. Er konnte nur noch bewusstlos aus dem Wasser geborgen werden und starb in der Nacht im Krankenhaus. 

Eindringliche Warnungen vor dem Baden im Kanal

"Diese schrecklichen Unglücke sind erschütternd", teilte Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze mit und sprach den Angehörigen und Freunden ihr Mitgefühl aus. Stadt und Feuerwehr warnten, das Schwimmen und Baden im Rhein-Herne-Kanal sei lebensgefährlich. 
"Der Kanal ist kein Badegewässer, sondern eine stark befahrene Wasserstraße mit vielen Gefahren", heißt es in einer Mitteilung der Kommune. So könnten Binnenschiffe Schwimmenden nicht ausweichen. Sie erzeugten einen enormen Sog, der selbst geübte Schwimmer unter Wasser ziehe. Die Stadt bitte alle darum, Abkühlung in Freibädern oder anderen bewachten Badestellen zu suchen. Ausdrücklich verboten ist das Baden vor allem rund um Brücken, an Schleusen, Hafenanlagen oder im Bereich von Anlegestellen. 


Auch die Polizei warnte vor Lebensgefahr durch das Schwimmen in unbewachten Gewässern.
Camilla Koziol

Hitzewelle in Frankreich: Zwei Kleinkinder in Auto tot aufgefunden

Inmitten der Hitzewelle in Frankreich sind zwei Kleinkinder in einem Auto tot aufgefunden worden. Wie die Staatsanwaltschaft von Carpentras am Montag mitteilte, wurden die leblosen Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren im Auto ihrer Eltern auf einem Parkplatz der südfranzösischen Stadt entdeckt. Die Todesursache ist noch unklar, die Ermittler gehen aber von einen Zusammenhang mit der Hitzewelle aus, wie die Staatsanwältin Hélène Mourges sagte.

Die Feuerwehr des südfranzösischen Départements Vaucluse teilte mit, sie habe "zwei Kinder mit Herz-Kreislauf-Stillstand" entdeckt, nachdem gegen 13.20 Uhr ein Notruf eingegangen sei. Die Mutter der Kinder wurde von Rettungskräften versorgt und konnte zunächst nicht vernommen werden.

Frankreich ächzt seit der vergangenen Woche unter einer Hitzewelle, am Montag war mehr als die Hälfte des Landes von der höchsten Hitzewarnstufe Rot betroffen. Auch in Carpentras wurden vom Wetterdienst am Nachmittag 39 Grad gemeldet. Am Wochenende hatten die Behörden bereits drei Hitzetote und mehr als ein Dutzend tödliche Badeunfälle gemeldet.
Svenja Hoffmann

Wann gibt’s in der Schule eigentlich Hitzefrei? 

Die Entscheidung für Hitzefrei liegt bei den Schulleitern der Schulen. Manche Bundesländer haben jedoch Richtwerte veröffentlicht, die zur Orientierung dienen – eine Auflistung.
Svenja Hoffmann

Brütende Hitze im Büro? Anwältin verrät, was ihr jetzt dürft und was nicht 

Wie sieht es bei euch auf der Arbeit aus: Brennt die Sonne? Ist die Klimaanlage kaputt? Seit Tagen ist es in Deutschland sehr heiß und viele wollen es wissen: Wann gibt es eigentlich hitzefrei auf der Arbeit? Diese Fragen beantwortet euch Rechtsanwältin Nicole Mutschke im Video! ⬇️

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