Zusammenhang mit weiterer Messerattacke?Mann (74) in Freiburg erstochen – Verdächtiger in U-Haft

Der tödliche Messerangriff könnte nicht seine erste Tat gewesen sein.
Nach dem gewaltsamen Tod eines 74-Jährigen in Freiburg sitzt ein 30-Jähriger in Untersuchungshaft. Jetzt wird bekannt: Der Mann ist bereits polizeibekannt – und steht unter Verdacht, nur zwei Tage zuvor mit einem Messer zugestochen zu haben.
Kannten sich der Täter und sein Opfer?
Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 74-Jährigen in Freiburg sitzt der festgenommene Tatverdächtige inzwischen in Untersuchungshaft. Der 30-Jährige soll den Mann am Dienstagabend (8. September) auf offener Straße im Stadtteil Rieselfeld mit einem Messer angegriffen haben. Das Opfer erlitt Stich- und Schnittverletzungen und starb noch am Tatort.
Bereits am Mittwoch wurde der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in Untersuchungshaft gebracht. Polizei und Staatsanwaltschaft betonen zudem, dass es sich nach bisherigen Erkenntnissen um einen Einzeltäter handelt. Ob sich der 30-Jährige und sein 74 Jahre altes Opfer kannten, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
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Verdächtiger soll für weiteren Messerangriff verantwortlich sein
Brisant ist vor allem ein weiterer Verdacht gegen den 30-Jährigen: Die Ermittler prüfen, ob er bereits am Sonntag, nur zwei Tage vor der tödlichen Attacke, einen 29-Jährigen mit einem Messer angegriffen hat. Das Opfer wurde dabei verletzt. Schon nach der Bluttat am Dienstag hatte die Polizei einen möglichen Zusammenhang zwischen beiden Angriffen untersucht.
Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft ist der Tatverdächtige außerdem kein Unbekannter. In der Vergangenheit war er demnach bereits wegen Eigentums-, Rohheits- und Drogendelikten aufgefallen.
Motiv für tödliche Attacke weiter unklar
Warum der 74-Jährige sterben musste, ist bislang nicht geklärt. Schon kurz nach der Tat hatte die Polizei religiöse Beweggründe ausgeschlossen. Weitere Menschen soll der Täter bei dem tödlichen Angriff nicht attackiert haben.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und dem möglichen Zusammenhang mit dem Messerangriff vom Sonntag dauern an. (jve)
Verwendete Quellen: AFP


