Tragödie an der AtlantikküsteDeutscher (37) stirbt beim Surfen im Familienurlaub in Frankreich

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An der französischen Atlantikküste ist ein deutscher Surfer ums Leben gekommen. (Foto: Motivbild)
AG, REUTERS, Aude Guerrucci

Für ihn kam jede Hilfe zu spät!
Das Drama ereignet sich am Mittwoch (14. Oktober) gegen 14 Uhr am Strand von Labenne im Südwesten Frankreichs. Wie der französische Sender ICI Gascogne berichtet, verbringt der Deutsche mit seiner Familie seinen Urlaub an der Atlantikküste. Als er zum Surfen ins Meer geht, kommt es zu dem tödlichen Unglück.

Surfbrett treibt plötzlich im Meer

Ein Augenzeuge bemerkt plötzlich, dass das Surfbrett des Mannes führerlos im Wasser treibt. Auch den Körper des Urlaubers sieht er im Meer treiben. Sofort macht er drei andere Surfer auf die Situation aufmerksam, die den Deutschen schließlich ans Ufer bringen.

„Ich war vor Ort und habe mich an der Rettung beteiligt“, berichtet der Zeuge im Interview mit ICI Gascogne. Er spricht der Familie sein Beileid aus und wünscht auch allen Beteiligten viel Kraft, die bei dem dramatischen Rettungsversuch geholfen haben.

Rettungskräfte versuchen noch, den Surfer wiederzubeleben

Als die Rettungskräfte eintreffen, hat der Deutsche bereits einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Zwölf Feuerwehrleute und der französische Rettungsdienst Samu versuchen, ihn wiederzubeleben. Doch alle Bemühungen bleiben erfolglos. Ein Notarzt stellt schließlich den Tod des Urlaubers fest.

Nach Angaben des französischen Senders France 3 ereignet sich das Unglück nördlich des Strandes Plage Océane in Labenne. Der Strand wird während der Sommermonate von Rettungsschwimmern überwacht. Am Tag des Unglücks ist jedoch keine Badeaufsicht im Einsatz.

Während France 3 das Alter des Verstorbenen mit 37 Jahren angibt, berichtet ICI Gascogne von einem 36-Jährigen.

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Gefährliche Strömungen an Frankreichs Atlantikküste

Warum der Deutsche beim Surfen in Frankreich in Not geriet, ist bislang nicht bekannt. Wie das Surfmagazin Surf Session berichtet, waren die Wellen am Unglückstag nicht außergewöhnlich hoch. Dennoch können die Bedingungen an der Atlantikküste auch bei scheinbar ruhiger See gefährlich werden.

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Besonders starke Strömungen, Sandbänke und sogenannte Baïnes – durch Sandbänke entstandene Wasserbecken, aus denen gefährliche Strömungen ins offene Meer führen können – stellen für Wassersportler ein Risiko dar. Ob solche Bedingungen bei dem tödlichen Unglück eine Rolle spielten, ist allerdings unklar. Für die Angehörigen endet der gemeinsame Urlaub an der französischen Atlantikküste mit einem schweren Verlust.

Verwendete Quellen: ICI Gascogne, France 3, Surf Session