Vorbild war der 11. September! Flydubai-Maschine: Copilot plante Selbstmordanschlag auf Flughafen Tel Aviv 

Der Angriff passierte in einer Boeing 737 der Fluggesellschaft Flydubai (Symbolbild)
Der Angriff passierte in einer Boeing 737 der Fluggesellschaft Flydubai (Symbolbild)
REUTERS, Ammar Awad

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 sollen sein Vorbild gewesen sein!
Ende September greift ein Copilot während eines Flydubai-Flugs nach Israel den Kapitän mit einer Rettungsaxt an. Jetzt enthüllen Ermittler, welchen erschreckenden Plan der Mann verfolgt haben soll.

Flydubai-Copilot plante laut Ermittlern Selbstmordanschlag auf Flughafen Tel Aviv

Er wollte offenbar ein Passagierflugzeug als Waffe einsetzen! Der Copilot einer Flydubai-Maschine soll nach Angaben der Ermittler in den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Selbstmordanschlag auf den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv geplant haben.

Wie Generalstaatsanwalt Hamad Saif al-Schamsi am Freitag, dem 9. Oktober, laut AFP offenbart, habe sich der Mann die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA zum Vorbild genommen. Bei den Anschlägen vom 11. September 2001 hatten Terroristen vier Passagierflugzeuge entführt und als Waffen eingesetzt. Fast 3.000 Menschen kamen damals ums Leben.

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Das Ziel des mutmaßlichen Attentäters war laut Ermittlern, so viele Menschen wie möglich zu töten. Der Mann aus dem Oman soll versucht haben, die Kontrolle über das Flugzeug an sich zu reißen.

Doch sein Plan ging nicht auf.

Angriff mit Rettungsaxt! Was auf dem Flydubai-Horrorflug geschah

Der dramatische Vorfall ereignete sich Ende September auf Flydubai-Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv. 166 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder befanden sich laut AFP an Bord, als der Copilot plötzlich den indischen Kapitän mit einer Rettungsaxt attackierte. Trotz seiner schweren Verletzungen gelang es dem Piloten nach eigenen Angaben, die Cockpit-Tür zu öffnen. Mehrere Passagiere eilten zu Hilfe und überwältigten den mutmaßlichen Angreifer.

Doch während des Kampfes geriet die Maschine offenbar in eine lebensgefährliche Situation. Wie die Jerusalem Post unter Berufung auf einen israelischen Augenzeugen laut dpa berichtet, verlor das Flugzeug massiv an Höhe. Zeitweise soll sogar niemand mehr im Cockpit gewesen sein.

Zwei zufällig mitreisende Piloten übernahmen schließlich die Kontrolle und brachten die Maschine auf dem Flughafen Tabuk in Saudi-Arabien sicher zu Boden. Die dramatischen Schilderungen des Augenzeugen sind bislang nicht unabhängig bestätigt.

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Mutmaßlicher Attentäter soll schon 2024 als Sicherheitsrisiko gegolten haben

Besonders brisant: Der Copilot soll bereits schon lange vor dem Horrorflug aufgefallen! Wie ABC News unter Berufung auf hochrangige Geheimdienst- und Strafverfolgungsbeamte berichtete, soll der Mann bereits 2024 bei Oman Air wegen Sicherheitsbedenken vom Flugdienst suspendiert worden sein. Damals sei bei ihm extremistisches Material festgestellt worden. Laut Wall Street Journal soll er im Oman sogar mit einem Flugverbot belegt worden sein.

Wie der Mann trotz der früheren Sicherheitsbedenken erneut ins Cockpit gelangen konnte, war demnach eine der zentralen Fragen des Vorfalls.

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Nach Angaben des Generalstaatsanwalts der Vereinigten Arabischen Emirate hatte der Copilot vor seinem Antritt jedoch alle erforderlichen Sicherheitsüberprüfungen bestanden. Er habe sowohl eine Pilotenlizenz als auch ein Führungszeugnis vorgelegt und sämtliche „beruflichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen” erfüllt, so AFP. Hinweise auf extremistische Ansichten oder einen geplanten Terroranschlag habe es bei den Prüfungen nicht gegeben.

Verwendete Quellen: AFP, dpa