Drama in NiedersachsenKleinflugzeug stürzt in Wohnhaus – ein Toter, zweite Person noch vermisst

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Ein Kleinflugzeug ist in den Dachstuhl eines Wohnhauses gerauscht.
ACTIONPRESS FOTO ONLINE
von Laura Küsel und Kai Franzke jr.

Schock am Samstagvormittag!
In Ganderkesee ist ein Leichtflugzeug in das Dach eines Einfamilienhauses gestürzt. Für einen der beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät. Die zweite Person gilt derzeit noch als vermisst. Die Bewohner des Hauses hatten großes Glück – sie befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks nicht im Gebäude.

Bewohner des Hauses nicht zu Hause

Gegen 10.56 Uhr schlägt das Leichtflugzeug im Stettiner Weg in Ganderkesee in den Dachstuhl eines Wohnhauses ein. Nach Angaben der Polizei gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass sich zwei Menschen an Bord befanden. Während Einsatzkräfte das Flugzeugwrack sichern, bestätigt die Polizei den Tod eines Insassen. Ob sich die zweite Person noch im Flugzeug befindet oder sich möglicherweise vor dem Absturz retten konnte, ist bislang unklar. Die aufwendigen Rettungs- und Bergungsmaßnahmen dauern an.

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Für die Familie, der das Einfamilienhaus gehört, endet der Samstag mit einem Schock – verletzt wurde sie jedoch nicht. Nach Angaben der Polizei befanden sich die Bewohner beim Absturz nicht im Haus. Auch weitere Verletzte gibt es nach aktuellem Stand nicht. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mithilfe einer Drehleiter wurde das Dach nach den Insassen abgesucht. Zudem mussten auslaufende Betriebsstoffe gesichert und das Flugzeugwrack stabilisiert werden. Auch das Technische Hilfswerk sowie zahlreiche Feuerwehren aus der Region unterstützen den Einsatz.

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Aus Sicherheitsgründen sperrte die Polizei den Bereich rund um die Absturzstelle weiträumig ab. Anwohner im Umkreis von etwa 100 Metern mussten ihre Häuser verlassen. Für sie wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet, in der sie versorgt und von Kriseninterventionsteams begleitet wurden. Eine Gefahr für die Allgemeinheit bestand laut Polizei nicht. Während des Einsatzes wurde außerdem der Luftraum über dem Unglücksort gesperrt.

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Ursache noch völlig unklar

Nach bisherigen Erkenntnissen war das Leichtflugzeug kurz vor dem Absturz in Bremen gestartet. Warum es wenig später in das Wohnhaus stürzte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat gemeinsam mit der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Ermittlungen aufgenommen. Die Bergung des Wracks und die Spurensicherung werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Auch die Identität des Todesopfers wird erst bekannt gegeben, nachdem die Angehörigen informiert wurden.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche