Embryo-Verwechslung mit Folgen„Unsere Herzen sind voller Erleichterung!“ Paar darf fremdes Baby behalten

Tiffany Score und Steven Mills mit ihrer Tochter Shea im Arm
Shea ist zwar nicht genetisch mit Tiffany oder Steven verwandt, aber sie bleibt dennoch ihre Tochter.
Mit freundlicher Genehmigung von Steven Mills

Monatelang lebten Tiffany Score und Steven Mills in Angst.
Nach einer folgenschweren Embryo-Verwechslung hielten sie ein Baby im Arm, das genetisch nicht ihres ist. Jetzt gibt es endlich Gewissheit: Sie dürfen die kleine Shea behalten. Erleichtert melden sich die Adoptiveltern selbst zu Wort.

Nach dem Gerichtsdrama folgt die Erleichterung

„Dies ist das beste Ergebnis, auf das wir hoffen konnten.“ Mit diesen Worten wenden sich Tiffany Score und Steven Mills jetzt an ihre Follower auf Instagram. Das Paar aus den USA hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt, nachdem eine Kinderwunschklinik ihnen versehentlich den falschen Embryo eingesetzt hatte. Nach Monaten voller Unsicherheit steht nun fest: Die kleine Shea bleibt bei den Eltern, die sie seit ihrer Geburt großziehen.

Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass die leiblichen Eltern des Kindes gefunden wurden. Für Tiffany und Steven begann damit die wohl schwerste Zeit ihres Lebens. Würden die biologischen Eltern Anspruch auf das Mädchen erheben?

Nun verkündet das Paar die erlösende Nachricht. „Wir haben uns mehrmals mit den leiblichen Eltern getroffen und sind schließlich zu einer Einigung gekommen, die es uns ermöglicht, das alleinige Sorgerecht für Shea zu behalten“, schreiben sie.

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Besonders bemerkenswert: Über die biologischen Eltern verlieren Tiffany und Steven kein böses Wort. Im Gegenteil. Sie bezeichnen sie als „wirklich wundervolle Menschen“ und kündigen an, auch künftig Kontakt zu ihnen halten zu wollen.

„Unsere Herzen sind voller Dankbarkeit“

Die vergangenen Monate hätten mehr Unsicherheit und Emotionen gebracht, als sie sich jemals hätten vorstellen können, heißt es weiter. Jetzt überwiegen Dankbarkeit und Erleichterung.

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„Unsere Herzen sind voller Dankbarkeit und Erleichterung, während wir uns darauf freuen, als Familie gemeinsam in die Zukunft zu blicken“, schreiben die beiden.

Zugleich machen Tiffany und Steven deutlich, dass die Öffentlichkeit bislang nur einen kleinen Teil der Geschichte kennt. Hinter den Kulissen habe sich deutlich mehr abgespielt, als bisher bekannt geworden sei. Irgendwann wolle man die ganze Geschichte erzählen. Vorerst möchten sie jedoch einfach ihr Familienglück genießen.

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Ein Fehler mit dramatischen Folgen

Das Schicksal der Familie begann kurz nach Sheas Geburt im Dezember 2025. Tiffany und Steven bemerkten sofort, dass ihr Baby äußerlich nicht zu ihnen passte. Spätere Gentests bestätigten den Verdacht: Die Kinderwunschklinik hatte einen fremden Embryo eingesetzt.

Obwohl Shea genetisch nicht mit Tiffany verwandt ist, betrachten die beiden sie vom ersten Tag an als ihre Tochter. Als die biologischen Eltern im April identifiziert wurden, wuchs die Sorge, das Mädchen wieder zu verlieren.

Vor Gericht kam es schließlich zu einer Einigung. Eine Richterin im US-Bundesstaat Florida genehmigte die Vereinbarung, durch die Tiffany und Steven dauerhaft das Sorgerecht behalten dürfen.

Eine Frage bleibt offen

Für Shea scheint die Zukunft nun geklärt. Doch ein Rätsel beschäftigt Tiffany und Steven weiterhin. Bis heute wissen sie nicht, was mit ihren eigenen Embryonen passiert ist. Ihre Klage gegen die Kinderwunschklinik und den behandelnden Arzt läuft. Noch immer steht die Frage im Raum, ob irgendwo auf der Welt ein Kind lebt, das genetisch ihres ist.

Für den Moment zählt für die Familie aber vor allem eines: Shea bleibt dort, wo sie seit ihrer Geburt zu Hause ist.

Verwendete Quellen: Instagram, People, Daily Mail