Elfjährige wurde getötetNach Horror-Fund: Neue Erkenntnisse im Fall Lyhanna (†11) erschüttern Frankreich!

Das Verschwinden der elfjährigen Lyhanna bewegt ein ganzes Land!
Nun bringt die Obduktion neue, erschütternde Details ans Licht – und entfacht die Debatte über schwere Versäumnisse der Justiz erneut.
Obduktion bringt erschütternde Erkenntnis
Frankreich steht weiter unter Schock: Im Fall der getöteten elfjährigen Lyhanna haben Ermittler neue Erkenntnisse bekannt gegeben. Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, wurde das Mädchen aus Südfrankreich vor seinem Tod vergewaltigt. Die genaue Todesursache konnte durch die Obduktion bislang jedoch nicht eindeutig geklärt werden. Nach Informationen der französischen Zeitung Le Monde wurde bei der Autopsie DNA des mutmaßlichen Täters Jérôme B. an Lyhannas Leiche gefunden. Außerdem wurden Spuren von Knebelung und Fesselung festgestellt.
Mutmaßlicher Täter schweigt weiter

Die Leiche der Schülerin war sechs Tage nach ihrem Verschwinden Anfang Juni in einem Getreidesilo entdeckt worden. Zuletzt war Lyhanna im Auto des mutmaßlichen Täters Jérôme B. gesehen worden. Der 41-Jährige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen. Besonders brisant: Gegen ihn lagen bereits mehrere Anzeigen wegen Vergewaltigung Minderjähriger vor. Nach Angaben der Ermittler sind inzwischen vier entsprechende Vorwürfe gegen den Mann bekannt.
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Empörung über Justizversagen wächst
Der Fall sorgt in Frankreich nicht nur für Trauer, sondern auch für massive Empörung. Denn Jérôme B. war bereits im Sommer 2025 wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung eines Mädchens angezeigt worden – dennoch soll er seitdem nie von den Behörden vernommen worden sein. Präsident Emmanuel Macron und mehrere Minister räumten inzwischen gravierende Mängel im Justizsystem ein. Die Regierung kündigte an, ein geplantes Kinderschutzgesetz zu verschärfen. Geplant sind unter anderem härtere Strafen für Serientäter sowie die Verpflichtung, bei Missbrauchsverdacht innerhalb von drei Monaten Ermittlungen aufzunehmen.
Wenn es in eurem Umfeld sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen gibt oder ihr selbst betroffen seid, findet ihr unter der Nummer 0800 – 22 55 530 oder unter www.hilfe-portal-missbrauch.de Menschen, mit denen ihr darüber sprechen könnt. (anr)
Verwendete Quelle: AFP, Le Monde


