Er sollte nur eine neue Brille bekommenTeddy (5) sieht verschwommen – Besuch beim Optiker rettet ihm das Leben

Ohne Behandlung hat er nur noch sechs bis zwölf Wochen zu leben.
Der kleine Teddy (5) aus Sawtry in England kommt im September 2025 in die Schule. Weil er verschwommen sieht, geht seine Mutter mit ihm zum Optiker. Der findet eine verdächtige Schwellung hinter seinen Augen und schickt ihn zum Arzt. Der stellt eine schreckliche Diagnose!
Aus einem Routinetermin wird plötzlich ein aggressiver Tumor
„Er hatte keine Symptome, nur etwas verschwommenes Sehen und Kopfschmerzen, die wir auf die Überanstrengung der Augen zurückführten“, erzählt seine Mama Cindy Hemms der englischen Zeitung Mirror. Kurz nach seiner Einschulung gehen die beiden zu einem Optiker, der ihm durch sein aufmerksames Verhalten das Leben rettet.
Die Augenuntersuchung im Krankenhaus, die der Optiker dringend empfiehlt, bringt eine Schwellung hinter seinen Augen hervor – später diagnostiziert als Medulloblastom 4. Grades, eine hochaggressive Form eines Hirntumors. Der Fünfjährige wird umgehend operiert, dabei finden die Ärzte weitere Tumore in seinem kleinen Kopf. Sogar ins Rückenmark haben sie sich bereits ausgebreitet. Die Biopsie ergibt, dass sie bösartig sind.
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Im November verschlechtert sich der Zustand rapide
Auch für Teddys Vater, den 45-jährigen Ian Hemms, ist die Situation sehr schmerzhaft: „Als wir die Diagnose bekamen, konnte ich es nicht glauben, ich stand unter Schock.“ Als Elternteil fühle man sich völlig hilflos „wenn man sieht, wie er gegen etwas ankämpft, das scheinbar unbesiegbar ist.“ Im Oktober 2025 erfolgt bei dem Jungen eine Ganzkörperbestrahlung und er erhält mehrere Zyklen einer Chemotherapie.
Und der Kleine hat einen unbändigen Willen: „Als wir ihn nach Hause brachten, krabbelte er auf Kommando über den Boden und zog sich an Möbeln hoch. Als er seine ersten Schritte ging, weinten und klatschten wir, als wäre er ein Baby, das das zum ersten Mal macht.“ Cindy und ihr Ehemann Liam, der Stiefvater von Teddy, lassen den kleinen Jungen nicht allein während seiner Behandlungen im Krankenhaus. Cindy hat zwischenzeitlich ihren Job gekündigt, um ganz für ihren kranken Sohn da zu sein. Sie leben von ihren Ersparnissen.

Im November ein Rückschlag: Sein Zustand verschlechtert sich dramatisch, Teddy benötigt einen Notfall-Shunt. Das ist ein dauerhafter Zugang, in seinem Fall, um Hirnwasser abzuleiten. Der Fünfjährige erholt sich, aber die OP hat seinen Gleichgewichtssinn beeinträchtigt. Er kann weder richtig laufen noch sitzen. Mama Cindy zum Mirror: „Er zog sich sehr zurück, weil er nicht aktiv sein konnte. Er wollte nicht auf dem Boden spielen oder im Rollstuhl sitzen.“
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Teddys Aussichten sind nicht gut
Der Fünfjährige bekommt unter anderem eine Hochrisiko-Chemotherapie. „Sie hat ihn sehr geschwächt und wird zu dauerhaftem Hörverlust führen. Aber wir müssen aggressiv vorgehen, denn wenn er einen Rückfall erleidet, gibt es keine weitere Behandlung mehr“, berichtet Cindy Hemms. Doch wenn es nur die geringste Chance für ihn gebe, wollen sie sie nutzen.
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Und auch wenn es bereits kleine Erfolge gibt, kämpft Teddy aktuell mit einer Sepsis. Die Familie ist sehr beunruhigt. Doch sie geben nicht auf und wollen für den kleinen Jungen einen speziellen Buggy kaufen. „Sein jetziger Rollstuhl wird immer unbequemer für ihn. Er kann darin weder entspannen noch schlafen.“ Er habe darin Rücken- und Beinschmerzen.
Die Mutter hat mittlerweile eine GoFundMe-Kampagne ins Leben gerufen und schreibt: „Anfang Dezember wurde Teddy in ein Hospiz mit Palliativversorgung aufgenommen, obwohl wir die Behandlung fortgesetzt hatten. Uns wurde gesagt, dass er ohne Behandlung nur noch sechs bis zwölf Wochen zu leben hätte. Kein Elternteil sollte jemals solche Worte hören müssen.“


