Zweiter Taucher noch vermisstDrama in Biarritz: Klippe stürzt ins Meer, Taucherin tot!

This aerial photograph shows the cliff facing Miramar beach, below the Biarritz lighthouse, on the morning after a cliff collapse, in Biarritz, south-western France, on June 25, 2026. A section of cliff approximately 2,000 square metres in size fell into the sea on the evening of June 24. The body of one victim was found, authorities said shortly before 11 pm, while another person was still missing. (Photo by Philippe LOPEZ / AFP)
Einer der Taucher überlebte unverletzt
AFP / PHILIPPE LOPEZ

Unterhalb des Leuchtturms von Biarritz stürzen Felsen ins Meer. Dadurch kommt eine Taucherin ums Leben, ein Mann wird noch vermisst. Es ist nicht der erste größere Steinabbruch in dem französischen Küstenort.

Beim Abbruch einer Klippe im südwestfranzösischen Badeort Biarritz ist eine Taucherin ums Leben gekommen. Ein Taucher wird nach Behördenangaben noch vermisst. Etwa 2000 Kubikmeter Felsen unterhalb des Leuchtturms waren am Mittwochabend überraschend von der Steilküste abgebrochen und ins Meer gestürzt. Zu dem Zeitpunkt befanden sich laut Präfektur drei Taucher in der Nähe der Unglücksstelle.

Einer der Taucher überlebte unverletzt, erlitt aber einen Schock und wurde von Rettungskräften versorgt. Die Suche nach dem vermissten dritten Taucher wurde am Morgen fortgesetzt.

Der nahegelegene Badestrand der Stadt war bei Temperaturen von mehr als 40 Grad zum Zeitpunkt des Unglücks von zahlreichen Menschen bevölkert. „Es war ohrenbetäubend“, berichtete der 45 Jahre alte Vincent Pariset, der mit seiner Tochter zum Stand-up-Paddeln an den Strand gekommen war: „Wir hatten wirklich Angst, als wir gesehen haben, wie ein ganzer Abschnitt der Steilküste einstürzte.“ Als die Felsen ins Meer stürzten, habe es eine riesige Wasserfontäne gegeben.

Die Stadtverwaltung von Biarritz sperrte das Gebiet um die Einsturzstelle für Taucher und Schiffe. Auch der Strand wurde vorläufig gesperrt. An der Steilküste in der Gegend von Biarritz hatte es bereits 2008 und 2018 größere Abbrüche gegeben. Der durch den Klimawandel beförderte Anstieg des Meeresspiegels verstärkt die natürliche Erosion, die zu Felsstürzen führen kann.

Verwendete Quellen: jpe/AFP