Er eilte einem Kind zur HilfeDrama am Gardasee: Retter verschwindet selbst in den Wellen

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Ohne zu zögern soll der 29-Jährige ins Wasser gesprungen sein. (Symbolbild)
picture alliance / Zoonar | Sieghart Mair

Dramatische Szenen am Gardasee!
Als ein Kind im Wasser in Not gerät, eilt ein Mann zu Hilfe. Er schafft es, das Kind zu retten. Doch dann wird er selbst von den Fluten verschluckt.

Gardasee: Mann rettet Kind vor dem Ertrinken und geht anschließend selbst unter

Es ist ein Sommertag am Gardasee, Touristen aus Großbritannien sind mit einem Ausflugsboot unterwegs, die Stimmung ist gelöst. Vor Sirmione, nahe dem sogenannten „Jamaika-Strand“, führt der 29-jährige Bootsführer Alexandru Olaisiu Sorin das Boot über das tiefblaue Wasser. Ein siebenjähriger Junge schwimmt im See, plötzlich gerät er in Schwierigkeiten.

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Alexandru zögert keine Sekunde. Er springt ins Wasser, schwimmt zu dem Kind, hält es fest und bringt es zurück ans Boot. Der Junge bleibt unverletzt, wird an Bord gezogen, ist in Sicherheit. Doch in dem Moment, in dem die Erleichterung einsetzen könnte, passiert das Unfassbare: Der 29-Jährige verliert offenbar seine Kraft, seine Hände lösen sich vom Boot, vor den Augen der schockierten Touristen versinkt er in den Fluten des bis zu 52 Meter tiefen Gardasees – und taucht nicht wieder auf.

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Feuerwehr, Küstenwache, Carabinieri – sie alle suchen nach dem Mann, setzen Taucher, Boote und sogar einen Unterwasserroboter ein. Über seine Smartwatch versuchen die Einsatzkräfte, einen Hinweis zu bekommen, wo er unterging. Doch auch am zweiten Tag bleibt die Suche ohne Erfolg. Zurück bleibt eine geschockte Gruppe Urlauber, die einen Helden sterben sahen, ein siebenjähriges Kind, das nur noch lebt, weil ein Mann sein eigenes Leben riskierte – und wohl verlor.

Alexandru Olaisiu Sorin ist ein Held, weil er getan hat, was ein Mensch tut, der nicht wegschaut. Er hat ein Kind gerettet – und dafür sehr wahrscheinlich den höchsten Preis bezahlt.

Verwendete Quellen: t-online, südtirolnews