Unglücksserie in den AlpenDeutscher (61) stürzt mit Gleitschirm am Gardasee in den Tod

Erneut wird der beliebte Urlaubsort zum Ort einer Tragödie.
Ein 61-jähriger Deutscher ist nach dem Start vom Monte Baldo am Gardasee abgestürzt und ums Leben gekommen. Es ist nicht nur der vierte tödliche Paragliding-Unfall innerhalb weniger Tage in den Alpen – auch rund um Malcesine häufen sich die tödlichen Unglücke.
Nach dem Start verliert der Pilot die Kontrolle
Der 61-jährige Deutsche war am Montagnachmittag (13. Juli) gegen 17 Uhr vom Monte Baldo bei Malcesine gestartet. Wenige Augenblicke nach dem Abflug verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Gleitschirm und stürzte in die Tiefe.
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Rettungskräfte, darunter ein Rettungshubschrauber aus Verona sowie ein Notarztteam am Boden, eilten zur Unglücksstelle. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Die italienischen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen. Warum der Gleitschirm außer Kontrolle geriet, ist derzeit noch unklar.
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Beliebtes Fluggebiet mit spektakulärer Kulisse
Der Monte Baldo zählt zu den bekanntesten Paragliding-Spots Europas. Der Startplatz liegt in unmittelbarer Nähe der Seilbahn oberhalb von Malcesine. Von dort aus überwinden Pilotinnen und Piloten rund 1.700 Höhenmeter bis zum Landeplatz am Gardasee.
Vor allem die zuverlässigen thermischen Bedingungen und der spektakuläre Blick auf den See locken jedes Jahr zahlreiche Gleitschirmflieger aus ganz Europa an.
Weitere tödliche Unfälle innerhalb weniger Tage
Der tödliche Absturz des 61-Jährigen ist kein Einzelfall. Erst am Wochenende kamen in den Alpen zwei weitere Menschen bei Gleitschirm-Unfällen ums Leben. In Tirol prallte eine 28-jährige Urlauberin aus Hessen mit ihrem Schirm gegen einen Baum und starb. In Südtirol verunglückte ein italienischer Tandempilot tödlich. Seine 29-jährige deutsche Passagierin überlebte den Absturz.
Auch am Gardasee häufen sich in diesem Sommer die tragischen Unfälle. Bereits Anfang Juni kam dort ein 48-jähriger Deutscher ums Leben, Ende Juni starb ein 37-jähriger Schweizer. Zudem wurden bei mehreren weiteren Gleitschirm-Unfällen Menschen teils schwer verletzt.
































