„Wir waren im Zug eingesperrt“Bahnreise wird zum Albtraum – 15 Stunden Verspätung und 1.200 Euro Strafe

Diese Zugfahrt vergisst er wohl nie!
Aus einer geplanten fünfstündigen Reise wird Ende Mai eine nervenaufreibende 20-Stunden-Odyssee – inklusive Verspätung, Kontrollärger und einer saftigen Geldforderung. Das schildert ein junger Mann in einem Video auf Instagram – und entfacht dort eine Debatte über die Deutsche Bahn. Die meldet sich jetzt und nimmt Stellung!
Aus Zugfahrt wird Nervenprobe
Der Instagram-User nixon.lgg war nach eigenen Angaben am Freitag (29. Mai) mit einer größeren Reisegruppe unterwegs. Gemeinsam wollten sie am Nachmittag mit einem ICE von Köln nach Berlin fahren. Doch statt einer entspannten Anreise mit der Deutschen Bahn entwickelte sich die Fahrt schnell zu einer nervenaufreibenden Geduldsprobe. „Die Fahrt sollte normalerweise fünf Stunden dauern und gedauert hat es insgesamt 20 Stunden“, berichtet er in dem Clip.
Damit lag die Verspätung bei rund 15 Stunden – ein Extremfall, der viele Nutzer in den sozialen Netzwerken aufhorchen lässt. Besonders drastisch beschreibt der Betroffene die Situation während der Reise. Seine Schilderung: „Wir waren low key in dem Zug eingesperrt die ganze Zeit. Wir konnten nicht raus.“
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Kontrolle im Ersatzzug sorgt für Ärger
Im weiteren Verlauf der Fahrt soll sich die Gruppe getrennt und die Reise mit einem anderen Zug fortgesetzt haben, erzählt der junge Mann. Dort kam es laut dem Instagram-Video zu einer Kontrolle – mit weitreichenden Konsequenzen. Nach seinen Angaben wurden die Tickets der Gruppe bei einer Kontrolle als ungültig eingestuft. „Wir kriegen alle eine Mahnung nach Hause geschickt dafür, dass unsere Gruppenleiterin nicht mehr mit uns unterwegs ist und unsere Tickets nicht mehr gültig sind.” Alle hätten ihre Personalausweise abgeben müssen, heißt es weiter, vermutlich, um die Personalien festzuhalten.
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Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt eine weitere Aussage am Ende des Videos: „15 Stunden Verspätung, 1.200 Euro Strafe. Das war meine Reise mit der Deutschen Bahn“, fasst der Betroffene zusammen.
Das sagt die Deutsche Bahn nach dem Vorfall
Auf RTL-Anfrage macht eine Bahnsprecherin klar: Ein Sturm habe für die Umstände bei den Fahrgästen – inklusive des Instagram-Users nixon.lgg – gesorgt. Laut der Sprecherin wurde auch bereits eine Einigung mit dem Fahrgast erzielt, die nachträglichen Forderungen in Höhe von 1200 Euro werden fallengelassen. Außerdem bekommt er die Hälfte des Ticketpreises erstattet – so wie es die Fahrgastrechte der Deutschen Bahn bei solchen Verspätungen vorsähen.
In den sozialen Netzwerken entfacht der Fall jedoch eine breite Diskussion – insbesondere über Verspätungen, Ersatzverkehr und die Rechte von Fahrgästen im deutschen Bahnverkehr.
Verwendete Quellen: Instagram/nixon.lgg
































