Drogencocktail gibt Ermittlern Rätsel aufTV-Koch tot auf Friedhof gefunden – jetzt kommen erschütternde Details ans Licht

Arbeiter wollen Grabstein reparieren – und finden plötzlich den vermissten TV-Koch.
Arbeiter wollen Grabstein reparieren – und finden plötzlich den vermissten TV-Koch.
Shutterstock Editorial, Maureen McLean/Shutterstock

Mysteriöser Fund zwischen Grabsteinen!
Zwei Tage lang fehlt von Christopher Wheeler jede Spur. Dann machen zwei Arbeiter auf einem verwilderten Londoner Friedhof eine schreckliche Entdeckung: Sie finden den bekannten TV-Koch tot. Monate später bringt eine gerichtliche Untersuchung neue Details zu den letzten Stunden des 52-Jährigen ans Licht.

Überwachungskamera zeigt Wheeler kurz vor seinem Tod

Wheeler, der unter anderem durch die BBC-Sendung „Great British Menu“ bekannt war, war am 25. Februar von seiner Partnerin als vermisst gemeldet worden. Zwei Tage später entdecken Arbeiter seine Leiche auf dem Brompton Cemetery im Westen Londons. Die beiden Männer waren auf dem Friedhof unterwegs, um nach einem beschädigten Grabstein zu suchen. Dabei fanden sie Wheeler in einem abgelegenen Bereich an einem Grab. Sie alarmierten sofort Polizei und Rettungsdienst. Ein Sanitäter konnte nur noch seinen Tod feststellen.

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Weil die Umstände zunächst unklar waren, leitete die Polizei umfangreiche forensische Untersuchungen ein. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten den Ermittlungen zufolge, dass Wheeler den Friedhof allein betreten hatte. Hinweise auf einen Kampf oder darauf, dass eine andere Person an seinem Tod beteiligt gewesen sein könnte, fanden die Ermittler nicht.

Mehrere Drogen in seinem Körper nachgewiesen

Bei der gerichtlichen Untersuchung wurden nun weitere Details bekannt. Eine toxikologische Analyse wies Methamphetamin, Amphetamin und Ketamin in Wheelers Körper nach. Als Todesursache wurden Ersticken sowie die schädliche Wirkung der Drogen angegeben. Die nachgewiesenen Substanzen hätten zwar nicht jeweils in tödlicher Konzentration vorgelegen, sollen aber zu seinem Tod beigetragen haben.

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Ob Wheeler sterben wollte, ließ sich jedoch nicht eindeutig feststellen. Die zuständige Gerichtsmedizinerin hielt deshalb ein offenes Ergebnis fest. Es gebe nicht genügend Beweise, um sicher auf seine Absicht schließen zu können.

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Familie erinnert an „sonnige Seele“

Christopher Wheeler hinterlässt zwei Töchter. Seine Familie beschreibt ihn als „wahrhaft sonnige Seele“, als sanftmütigen und liebevollen Menschen. Seine Töchter habe er „vergöttert“ und seine Familie als seine größte Errungenschaft betrachtet.

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Schon früh wusste Wheeler, dass er Koch werden wollte. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er unter anderem viele Jahre mit Spitzenkoch Jean-Christophe Novelli zusammen und wurde bereits in jungen Jahren Souschef in einem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant. Auch Novelli nimmt emotional Abschied von seinem langjährigen Freund und Weggefährten. Er erinnert sich an Wheeler als „außergewöhnlichen Koch“ – und als einen noch außergewöhnlicheren Menschen. (lmi)

Verwendete Quelle: thesun.co.uk