Dramatischer Rettungseinsatz in Berlin Feuer-Inferno in Seniorenheim – ein Bewohner stirbt

Mitten in Berlin brennt ein Heimzimmer. Die anrückenden Einsatzkräfte können einen Menschen reanimieren und ins Krankenhaus bringen. Für einen Bewohner des Heims aber kommt jede Hilfe zu spät.
Bei einem Brand in einer Pflegeeinrichtung in Berlin-Kreuzberg ist nach Angaben der Feuerwehr ein Mensch gestorben. Zudem wurden 25 Bewohner verletzt, einer davon schwebt in Lebensgefahr, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die lebensgefährlich verletzte Person wurde nach Angaben des Sprechers erfolgreich reanimiert und dann in ein Krankenhaus gebracht.
Die restlichen 24 Betroffenen seien leicht verletzt. Die meisten von ihnen hätten Rauchgasvergiftungen erlitten. Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ wurde die Feuerwehr um kurz vor 10 Uhr von einem Feuermelder automatisch alarmiert. Vor Ort hätten die Einsatzkräfte dann feststellen müssen, dass das Zimmer eines Patienten sich „im Vollbrand“ befunden habe. Man habe ein Übergreifen des Feuers vermeiden können. Es habe aber eine starke Rauchentwicklung gegeben.
Laut Feuerwehr und Polizei wurden alle Bewohner der Einrichtung inzwischen aus dem Gebäude gebracht und werden versorgt. Es werde noch geprüft, wer in eine Klinik gebracht werden müsse und wer in einer anderen Einrichtung untergebracht werden könne. Laut Polizei kommt es wegen des Einsatzes im Umfeld der Einrichtung zu Verkehrssperrungen.
Das Feuer sei unter Kontrolle, so der Sprecher weiter. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben in der Spitze mit knapp 160 Helfern vor Ort. Sie sprach von einem „Massenanfall“ von Verletzten.
Verwendete Quellen: lwe/dpa


