In ihrem Postfach landen keine normalen E-MailsBianka (41) macht Jagd auf Pädophile – wie die Kommissarin den schweren Job aushält
Wie kann man diese Bilder ertragen?
Bianka Pommerenke ist Kriminalhauptkommissarin und ermittelt im Bereich Kinderpornografie. Nicht selten startet ihr Arbeitstag mit einem Blick auf Bild- und Videomaterial. Doch wie hält man es aus, sich regelmäßig mit den tiefsten Abgründen der Menschheit zu befassen und missbrauchte Kinder zu befragen?
Ihr Job ist so herausfordernd wie wichtig!
Bianka Pommerenkes Arbeit findet zu 50 Prozent im Büro und zu 50 Prozent draußen statt. „Meine Bürorecherchen sind, dass ich Hinweise zu einem Fall kriege. Also ich gucke auch für jeden Sachverhalt einmal ‘Was habe ich da eigentlich gerade’?” Außerhalb des Büros geht es dann um Razzien, Festnahmen, Vernehmungen von Tätern.
„Auch da versuche ich das sehr, sehr professionell zu sehen. Weil je wertschätzender ich mit der Person umgehe, desto einfacher ist natürlich auch der Umgang mit mir und der Person. Weil wir haben ja auch manchmal eine Zeit lang mit dem Täter zu tun”, erklärt die Kommissarin.
Lese-Tipp: Ehemaliger Disney-Star verhaftet – wegen Kinderpornografie!

Doch Bianka Pommerenke hat nicht nur mit den Tätern selbst zu tun, wie sie erzählt: „Wir treffen auch auf jeden Fall auf Kinder von Tätern und auch auf Ehefrauen. Und ja, das passiert tatsächlich auch relativ häufig.” Doch trotz all der Herausforerungen, die der Job mit sich bringt, bleibt da diese Hoffnung, „dass man einen Teil dazu beitragen kann, dass auf der einen Seite Kinder geschützt werden, aber wir vielleicht auch auch irgendwann schaffen, diesen Kinderpornomarkt im Internet auszutrocknen”. Und die motiviert Bianka Pomerenke jeden Tag aufs Neue, sich den menschlichen Abgründen zu stellen.
Das ganze Interview mit Hauptkommissarin Bianka Pommerenke gibt’s im Video oben.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche
































