Vom Plattenbau in die 2,5-Millionen-Villa! Antje ist über Nacht plötzlich Millionärin – und will Pflegerin werden
Was für ein unglaublicher Neustart!
Eben noch lebt Antje (46) in einem Zwei-Zimmer-Plattenbau in Berlin-Spandau und ist arbeitssuchend. Dann gewinnt sie plötzlich eine Strandvilla auf Föhr im Wert von rund 2,5 Millionen Euro – plus 100.000 Euro Starthilfe. Doch wer glaubt, die frischgebackene Millionärin wolle jetzt nur noch die Füße hochlegen, liegt komplett daneben. Antje hat einen ganz anderen Plan: Sie will Pflegerin werden.
Antje kann ihr Glück noch immer kaum glauben

285 Quadratmeter Wohnfläche, eigene Düne, Sauna, Fitnessraum, Heimkino, Hot Tub und der Strand praktisch vor der Haustür: Antjes neues Zuhause könnte kaum weiter von ihrem bisherigen Leben in Spandau entfernt sein. Dabei hatte die 46-Jährige mit dem großen Gewinn überhaupt nicht mehr gerechnet. Ihr Los-Abo hatte sie sogar bereits gekündigt, als das entscheidende Omaze-Gewinnerlos längst im Rennen war.
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Im Gespräch mit RTL beschreibt Antje den Moment, in dem sie erstmals vor ihrem neuen Zuhause steht: „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie was gewonnen. Und dann auf einmal so was Schönes, Großes zu gewinnen.“ So richtig begreifen kann sie es selbst heute noch nicht. „Wenn man so einen Traum hat“, sagt Antje, denke man eigentlich: „Das wird immer ein Traum bleiben. Jetzt ist es Wirklichkeit.“
Trotz Millionen-Villa: Antje will Pflegerin werden

Doch ausgerechnet jetzt, wo Antje finanziell plötzlich ganz andere Möglichkeiten hat, möchte sie vor allem eines: arbeiten. Aktuell ist die Berlinerin arbeitssuchend. Eigentlich hatte sie bereits eine Weiterbildung im Pflegebereich begonnen und stand kurz vor der Prüfung. Wegen ihrer schwierigen privaten Situation und der Trennung von ihrem Ehemann brach sie die Weiterbildung jedoch ab.

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Aufgeben will sie ihren Berufswunsch deshalb nicht. Im Gegenteil. Antje hat ihre Oma einst bis zu deren Tod gepflegt. Diese Erfahrung habe ihren Wunsch geprägt, für ältere Menschen da zu sein. „Ich würde gerne alten Menschen das wiedergeben, was sie eigentlich uns gegeben haben“, erzählt sie RTL. Und ihr Millionen-Gewinn könnte ihr jetzt sogar dabei helfen, diesen Traum zu verwirklichen.
Auf Föhr wartet möglicherweise schon ein Job
Denn wenn Antje tatsächlich dauerhaft auf die Nordseeinsel zieht, könnte es schnell gehen. Nach eigenen Angaben hat sie bereits Kontakte geknüpft und die Aussicht bekommen: Wenn sie nach Föhr zieht, könnte sie dort sofort in der Pflege anfangen. Für Antje passt plötzlich vieles zusammen. Berlin will sie ohnehin hinter sich lassen. „Ich will definitiv aus Berlin weg“, sagt sie. Die Hauptstadt sei ihr inzwischen „zu voll, zu laut“. Auf Föhr dagegen habe sie bereits erste Bekanntschaften geschlossen und sei herzlich aufgenommen worden. Einen kleinen Haken hat das Millionenglück
Der Traum von einer Luxusvilla

Ganz sorgenfrei ist Antjes Neustart allerdings noch nicht. Sie befindet sich nach eigenen Angaben im Trennungsjahr und hat ausgerechnet in dieser Zeit die Villa gewonnen. Antje beschäftigt deshalb die Sorge, ob ihr Noch-Ehemann im Falle einer Scheidung Ansprüche auf einen Teil des Wertes geltend machen könnte. Rechtlich lässt sie sich bereits beraten.
Vorerst möchte sie die Villa deshalb auch als Ferienhaus nutzen. Langfristig aber ist ihr Wunsch eindeutig: von Spandau an die Nordsee. Und trotz Millionenhaus und 100.000 Euro Starthilfe bleibt Antje bei ihrem beruflichen Plan. Einen Satz sagt sie im RTL-Gespräch besonders deutlich: „Trotzdem möchte ich arbeiten gehen.“ Denn vom Millionärsleben auf der Couch hält Antje offenbar wenig: „Ich bin kein Mensch, der sich dann auf das Geld legt“, sagt sie. Sonst, da ist sie sich sicher, „würde mir die Decke auf den Kopf fallen.“
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche


