Der April spielt verrücktSamstag Sonne, dann kommt der Wetterumschwung!

Wolken
Wohin will das Frühlingswetter im April 2026? (Symbolbild)
Arne Dedert/dpa
von Martina Lewinski

Der April 2026 zeigt sein wahres Gesicht!
Zwischen warmen Sonnenpausen, Regengüssen und sogar kurzen Schneeeinlagen geht das Auf und Ab weiter. RTL-Meteorologe Paul Heger erklärt, warum der Frühling momentan nicht so recht in Fahrt kommt – und wo das Wetter in den nächsten Tagen am freundlichsten bleibt.

Erst Schnee, dann Sonne

„Ja, leider erwischt uns schon am Freitag ein Tief, das den Tag deutlich grauer gestaltet“, so Heger. Von Schleswig-Holstein und Mecklenburg bis Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg wird es nass und kalt – im Osten sind sogar wieder nasse Schneeflocken möglich. „Das wird örtlich ein kurzer spätwinterlicher Spuk, mehr aber auch nicht.“

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Am Samstag kehrt der Frühling zurück

Nach dem grauen Freitag zeigt sich der Samstag von seiner besten Seite: Viel Sonne und Temperaturen bis 25 Grad lassen Frühlingsgefühle aufkommen. Heger spricht sogar von einem „frühsommerlichen Hauch“. Im Nordosten bleibt es etwas kühler mit 10 bis 15 Grad, im Südwesten hingegen trocken und warm.

Doch der Wetterumschwung hat nur kurze Dauer: „Spätestens zum Abend ziehen von Westen die ersten Schauer auf, vielleicht gibt’s sogar einzelne Gewitter“, warnt Heger. Wer grillen will, sollte also einen Plan B gegen den Regen bereithalten.

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Sonntag mit Regen und Wetterroulette

Am Sonntag erreicht eine neue Front Deutschland und bringt wechselhaftes Wetter quer durchs Land. „Das Tief kommt nicht richtig nach Osten voran, weil von Osten ein neues Hoch dagegenhält“, erklärt der Meteorologe. Das sorgt in der Mitte teils für langen Regen, während es im Osten und Süden auflockern kann.

Wie sich die Lage weiter entwickelt, bleibt spannend: „Ob das Hoch an Stärke gewinnt und den Regen schon am Montag wieder nach Westen drängt, ist noch unklar.“

Nach dem Regen kommt die Frische

Ab Mitte der Woche wird es wohl wieder trockener, aber spürbar frischer. Heger: „Man muss die Vorfreude etwas bremsen – diese neue Luft könnte durchaus sehr frisch sein.“ Nachtfröste und Nebel sind möglich, dazu Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad, im Westen knapp 20 Grad.

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So wechselhaft das Wetter auch wirkt, für die Natur ist es überfällig. „Sehr wichtig sogar“, betont Heger. „Der Winter war insgesamt zu trocken, die Grundwasserspiegel melden vielerorts Niedrigwasser.“ Gerade im Osten befindet sich der Boden „statistisch im Dürremodus“.

Der April 2026 bleibt ein echter Stimmungsschwankungsmonat: Sonne, Regen, Nebel und kurze Schneeschauer wechseln sich ab. Doch Heger bleibt optimistisch: „Wenn wir demnächst wieder ein paar sonnige und milde Frühlingstage bekommen, dürfen wir uns darüber definitiv freuen.“