Rätselhafter Fall bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst International“Zwei tote Babys, keine Spur der Eltern – Polizei hofft auf Hinweise

Dieser Fall gibt den Ermittlern seit mehr als 14 Jahren Rätsel auf.
Zwei neugeborene Brüder sterben, ihre Leichen werden rund 30 Kilometer voneinander entfernt in Deutschland und Tschechien entdeckt. Seit 14 Jahren fehlt von den Eltern jede Spur. Jetzt wendet sich die Polizei mit dem rätselhaften Fall noch einmal an ein Millionenpublikum.
Erstes Baby liegt in einem Kleidercontainer
Alles beginnt am 19. Januar 2011 in Schwarzenberg im Erzgebirge. In einem Altkleidercontainer liegt ein totes Neugeborenes. Die Ermittlungen ergeben, dass der Junge nach seiner Geburt zumindest kurze Zeit gelebt hat. Wer seine Eltern sind und wie genau er starb, bleibt unklar.
Rund 16 Monate später wird im etwa 30 Kilometer entfernten tschechischen Rotava erneut ein totes Neugeborenes gefunden. Auch dieser Junge hatte nach seiner Geburt gelebt. Zunächst deutet nichts darauf hin, dass die beiden Fälle zusammenhängen.
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Dann bringt die DNA-Analyse die entscheidende Verbindung: Die beiden Jungen sind Brüder. Doch wer sind ihre Eltern? Die Ermittler vermuten bei der Mutter einen Bezug zur Region um Schwarzenberg.
Trotz enormen Aufwands bleibt ihre Suche erfolglos. Zwei Massengentests mit rund 2600 Frauen und Tausende überprüfte Hinweise führen nicht zu den Eltern. Neue Erkenntnisse gibt es derzeit nicht. Nun hoffen die Ermittler, dass die erneute Öffentlichkeit Bewegung in den Cold Case bringt.
„Aktenzeichen XY... ungelöst International“ greift den Fall auf
Deshalb wird der Fall am heutigen Mittwoch (7. Oktober) bei „Aktenzeichen XY... ungelöst International“ vorgestellt. Die Spezialausgabe mit Moderator Rudi Cerne läuft ab 20.15 Uhr im ZDF. Mit der Sendung hoffen die Ermittler erneut auf Hinweise aus der Bevölkerung. Vielleicht erinnert sich jemand an eine Frau aus der Region, die zu den damaligen Zeitpunkten schwanger war, oder kann andere Angaben machen, die nach all den Jahren zur Klärung des Falls beitragen. (abl)
Verwendete Quellen: ZDF, Polizeidirektion Zwickau/TAG24



