Ärger um die Scarlet LadyNächstes Land verweigert LGBTQ-Kreuzfahrt die Einreise

Auch kein Halt in Ägypten!
Bereits bei der geplanten Einreise in die Türkei steht die Scarlet Lady plötzlich vor Problemen, darf nicht anlegen – da sich an Bord überwiegend LGBTQ-Passagiere befinden. Nun sagt der zweite Hafen „nein“, also muss die Besatzung umplanen.
LGBTQ-Kreuzfahrt weicht auf Hafen in Griechenland aus
Im Rahmen der „Atlantis Gay Cruise” will das Kreuzfahrtschiff der Reederei Virgin Voyages in der Nacht auf Donnerstag in ägyptische Gewässer einreisen, wird dort aber abgewiesen. Das Anlegen am Hafen von Alexandria sei nicht gestattet, berichtet unter anderem t-online. Also steuert die Besatzung des LGBTQ-Schiffes ein anderes Ziel an.
Lese-Tipp: Diese Familie lebt auf einem Kreuzfahrtschiff

Am Freitagmorgen (10. Juli) hat die Kreuzfahrt außerplanmäßig den Hafen von Souda auf der griechischen Insel Kreta erreicht. An Bord befinden sich rund 1.860 Passagiere und 1.139 Besatzungsmitglieder, wie der griechische Rundfunk ERT berichtet. LGBTQ ist eine Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer – auf Deutsch lesbische, schwule, bisexuelle, trans und queere Menschen.
Video-Tipp: Irre Technik bei größtem Kreuzfahrtschiff der Welt – nur SO kommt es unter Brücken durch!
Türkei wies Kreuzfahrtschiff bereits ab
Die Scarlet Lady ist für eine einmonatige Themenkreuzfahrt des US-Reiseveranstalters Atlantis Events gechartert. Ursprünglich sollte das Schiff unter anderem die türkischen Häfen Kuşadası und Istanbul anlaufen. Die türkischen Behörden untersagten dies mit Verweis auf „moralische Werte” des Landes. Anschließend verweigerte auch Ägypten die Einfahrt, woraufhin die Route kurzfristig geändert wurde.
Lese-Tipp: 135 Meter lang! Kreuzfahrtschiff läuft auf Grund
Nach Genehmigung durch das griechische Schifffahrtsministerium erhielten die Passagiere die Möglichkeit zu Ausflügen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten auf Kreta. Nach dem Aufenthalt in Souda soll die Scarlet Lady ihre Reise planmäßig in Richtung Montenegro fortsetzen, berichtete ERT unter Berufung auf die zuständigen Behörden.

