Tragödie bei HannoverKind (8) nach stundenlanger Suche tot aus Badesee geborgen

Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr steht bei der Suche nach einem vermissten achtjährigen Jungen an einem Badesee bei Hannover.
Der Junge wird mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht - leider vergeblich.
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An einem beliebten Badesee in Isernhagen herrscht Ausnahmezustand, als ein Junge nicht mehr aus dem Wasser auftaucht. Rund 60 Einsatzkräfte und freiwillige Helfer suchen nach dem Achtjährigen - nach zwei Stunden endet die Suche tragisch.

Ein acht Jahre alter Junge ist nach etwa zweistündiger Suche tot aus einem Badesee in Isernhagen bei Hannover geborgen worden. Das Kind habe sich den ersten Hinweisen zufolge im Wasser aufgehalten und sei dann nicht mehr zu sehen gewesen, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Am Abend bestätigte die Polizei den Tod des Jungen.

Rund 60 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen an der Suche beteiligt, unter anderem mit einem Polizeihubschrauber und einem Sonarboot, um den Grund des Sees zu erkunden. Freiwillige Helfer und Einsatzkräfte bildeten eine Menschenkette, um das Wasser systematisch abzusuchen.

Doch erst nach etwa zwei Stunden wurde der Junge von Tauchern gefunden. Er sei dem Rettungsdienst übergeben und unter Reanimation in ein Krankenhaus gebracht worden.

Die Polizei war nach eigenen Angaben kurz nach 15 Uhr alarmiert worden. Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtete, das Kind sei mit einem etwa gleichaltrigen Freund und einem erwachsenen Mann an dem See gewesen und beim Baden untergegangen. Zum Unglückszeitpunkt waren dem Bericht zufolge etwa 500 Menschen auf dem Gelände.

Verwendete Quellen: mwa/dpa