Das passiert am WochenendeLetzte Mega-Hitze kommt! Bis zu 40 Grad vor dem großen Knall

Apfelbäume stehen hinter einem abgeernteten Acker.
Wohl dem, der am Wochenende etwas Schatten findet.
picture alliance / Jan Eifert

Der Sommer bäumt sich noch einmal auf. Erneut kratzen die Temperaturen an der 40-Grad-Marke. Doch der Umschwung ist in Sicht. Am Wochenende wird es wechselhafter und die neue Woche beginnt deutlich milder. Und es könnte spürbare Regenmengen geben.

In den kommenden Tagen gibt der Sommer noch einmal alles und in Deutschland ist wieder Schwitzen angesagt. Stellenweise schiebt Hoch „Ralf“ die Temperaturen wieder bis auf knapp 40 Grad Celsius. Vielleicht ist das schon die letzte extreme Hitzewelle des Jahres, blicken die ntv-Meteorologen vorsichtig voraus. Denn ab dem Wochenende kühlt es mit teils kräftigen Gewittern von Nordwesten her deutlich ab. Und ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, dass es im September bislang nur an einer Station Temperaturen knapp über 36 Grad gegeben hat.

In der kommenden Nacht sinken die Temperaturen nochmals auf 10 bis 15 Grad im Osten. Im Rest des Landes werden es 16 bis 20 Grad. Im Ruhrgebiet deutet sich mit Werten im 22 Grad derweil eine tropische Nacht an.

Der letzte Tag der Arbeitswoche hat es dann aber in sich: Vom überwiegend wolkenlosen Himmel brutzelt die Sonne. In der Spitze sind Temperaturen von mindestens 30 bis hinauf auf 39 Grad möglich. An den Küsten sei es etwas kühler, heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). „Die Luftmassen sinken ab und dadurch bilden sich so gut wie keine Wolken“, erklärt DWD-Experte Fabian Chow. Durch die trockene Luft werde der Blick nach oben mit einem strahlend blauen Himmel belohnt. „Auch ein Ausflug in die Berge lohnt sich, denn die Aussicht bei sonnigem Wetter reicht bis zum Horizont. Ein weiterer Vorteil ist, dass man dort der zunehmenden Hitze etwas entgeht.“

Auch das Wochenende beginnt hochsommerlich: Am Samstag sind vom Oberrhein bis in die Lausitz in der Spitze erneut bis 38 Grad wahrscheinlich. Immerhin: Aus Nordwesten ziehen dichte Wolken auf, die einzelne, teils kräftige Schauer und Gewitter mit sich bringen. Lokal sind auch Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen nicht ausgeschlossen. Nordwestlich einer Linie Köln-Rügen kühlt es auf 24 bis 29 ab, an der Nordsee sogar auf 20 Grad.

„Der Sonntag markiert das Ende dieser recht kurzen Hitze, im Süden und Südosten werden noch teils über 30 Grad erreicht, ansonsten ist es deutlich gemäßigter“, erklärt Chow. Gebietsweise bringe diese auch den herbeigesehnten Regen - auch Blitz und Donner seien mit von der Partie. Mehrheitlich kommen die Temperaturen nicht über 24 bis 29 Grad hinaus. Im Norden wird es mit 19 bis 23 Grad fast schon frisch.

In der neuen Woche dann wird es spürbar milder. Die Höchstwerte liegen im Norden bei 19 bis 23 Grad, sonst sind 24 bis 28 Grad drin. Lediglich am Oberrhein können es anfangs nochmal 29 oder 30 Grad werden. Dazu wird es wechselhaft mit teils gewittrigen Schauern.

Verwendete Quellen: jwu/dpa