Schluss mit Zischen und QualmenKennt ihr den Spülitrick? So testet ihr, ob Brennholz wirklich trocken ist

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Ist das Brennholz trocken genug für den Kamin? Mit diesem einfachen Spülmittel-Trick könnt ihr es in wenigen Sekunden testen.
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Die Heizzeit steht vor der Tür.
Eigentlich soll der Kamin für wohlige Wärme und Gemütlichkeit sorgen. Doch wenn es beim Anzünden nur zischt und qualmt, könnte das Brennholz noch zu feucht sein. Bevor die Scheite im Ofen landen, könnt ihr mit einem simplen Trick testen, ob das Brennholz trocken genug ist.

Schnell und unkompliziert

Kamin an, Füße hoch und die wohlige Wärme genießen. So zumindest der Plan. Doch statt gemütlich zu knistern, zischt das Holz im Ofen und es entwickelt sich unangenehmer Rauch. Der Grund kann zu feuchtes Brennholz sein.

Deshalb lohnt es sich, die Scheite vor dem Anzünden zu überprüfen. Schließlich sollte Brennholz ausreichend trocken sein, damit es möglichst effizient verbrennt und dabei die Umwelt nicht unnötig belastet. Ob euer Holz schon so weit ist, könnt ihr mit einem einfachen Trick herausfinden. Dafür braucht ihr weder ein spezielles Messgerät noch viel Zeit.

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Der Trick ist denkbar einfach. Nehmt einen Holzscheit und gebt auf eine der beiden Schnittflächen etwas Spülmittel. Verteilt es mit dem Finger auf dem Holz. Anschließend dreht ihr den Scheit um und pustet kräftig gegen die gegenüberliegende Schnittfläche. Jetzt heißt es, die Seite mit dem Spülmittel genau zu beobachten. Bildet sich dort Schaum, kann die hineingepustete Luft durch das Holz strömen. Das ist das entscheidende Zeichen bei diesem kleinen Brennholz-Test. Ein Profi eines Fachhandelmarktes zeigt in einem Instagram-Video, wie es funktioniert.

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Darum entsteht bei trockenem Holz Schaum

Hinter dem Trick steckt der Aufbau des Holzes. Seine Fasern enthalten bei frischem oder noch feuchtem Holz Wasser. Mit zunehmender Trocknung verschwindet die Feuchtigkeit aus diesen Strukturen und Luft kann leichter hindurchströmen.
Pustet ihr nun kräftig durch den Scheit, gelangt die Luft bei ausreichend trockenem Holz bis zur anderen Seite. Dort trifft sie auf das Spülmittel und lässt es aufschäumen. Passiert jedoch nichts, bedeutet das, dass Holz ist noch zu feucht. Die feinen Fasern sind noch mit Wasser verstopft und die Atemluft dringt nicht durch. (abl)

Verwendete Quellen: Land&Forst, PlanenMarkt