So teuer wird es 2026O Tannenbaum, o teurer Baum! Darum steigen jetzt die Preise

Oh Tannenbaum, wie teuer wirst du dieses Jahr?
Wer sich zu Weihnachten 2026 einen echten Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer stellen möchte, muss wohl tiefer in die Tasche greifen. Branchenverbände rechnen mit spürbaren Preissteigerungen. Doch was steckt hinter den höheren Preisen? Und wie teuer werden Nordmanntanne, Blaufichte und Co. wirklich?
Weihnachtsbäume werden 2026 knapper – und damit teurer
Der Weihnachtsbaum gehört für viele Familien genauso zu Weihnachten wie Geschenke und Plätzchen. Doch in diesem Jahr könnte die festliche Tradition deutlich mehr kosten! Denn in Deutschland und ganz Europa werden seit Jahren immer weniger Weihnachtsbäume angebaut. Gleichzeitig steigen die Kosten für die Produzenten. Das hat Folgen für die Preise, die Verbraucher in der kommenden Weihnachtszeit bezahlen müssen.
Wie der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger (BVWE) und der Verband natürlicher Weihnachtsbaum (VNWB) in einer gemeinsamen Mitteilung erklären, schrumpfen die Anbauflächen seit Jahren. Immer mehr Betriebe reduzieren ihre Produktion oder geben sie sogar vollständig auf.
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Der Grund: Bis ein Weihnachtsbaum verkauft werden kann, vergehen viele Jahre. In dieser Zeit muss er regelmäßig gepflegt werden – das kostet viel Arbeit und Geld. Gleichzeitig sind die Verdienstmöglichkeiten für die Erzeuger nach Angaben der Verbände immer schlechter geworden. Für manche Betriebe lohnt sich der Anbau deshalb kaum noch.
Weihnachtsbaum-Preise 2026: So viel kosten Nordmanntanne und Co.
Was bedeutet das nun für den Geldbeutel? Die beiden Branchenverbände haben bereits eine Prognose für die Weihnachtsbaum-Preise 2026 veröffentlicht. Demnach müssen Verbraucher mit folgenden Preisen pro Meter rechnen:
Nordmanntanne: 25 bis 33 Euro
Blaufichte: 17 bis 22 Euro
Rotfichte: 14 bis 19 Euro
Wer sich eine zwei Meter hohe Nordmanntanne ins Wohnzimmer stellen möchte, könnte demnach zwischen 50 und 66 Euro bezahlen. Bei einer gleich großen Blaufichte wären es 34 bis 44 Euro, bei einer Rotfichte 28 bis 38 Euro.
Allerdings handelt es sich dabei um erwartete Preise. Wie viel ein Weihnachtsbaum tatsächlich kostet, hängt unter anderem von der Region, der Größe, der Qualität und der Verkaufsstelle ab.
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Nicht nur weniger Bäume! Auch diese Kosten treiben die Preise
Doch das schrumpfende Angebot ist längst nicht der einzige Grund für die erwarteten Preissteigerungen. Auch die Produktion selbst wird immer teurer. Nach Angaben der Verbände müssen Weihnachtsbaumerzeuger inzwischen deutlich mehr für Personal, Energie, Treibstoff, Dünger und Verpackungen ausgeben.
Besonders stark schlagen allerdings die steigenden Transportkosten zu Buche! Höhere Mautgebühren und Energiepreise machen es immer teurer, die Weihnachtsbäume von den Anbauflächen zu den Verkaufsstellen zu bringen. Gleichzeitig sind die Transportkapazitäten begrenzt – auch das treibt die Logistikkosten nach oben.
Hinzu kommen der zunehmende Mangel an Arbeitskräften und zusätzliche Verwaltungsanforderungen. Auch Trockenheit, Hagel und andere Wetterextreme können die Ernte in einzelnen Regionen zusätzlich schmälern.
Neue Produzenten kommen laut den Verbänden kaum hinzu. Stattdessen entscheiden sich immer mehr Betriebe dafür, ihre Flächen anderweitig zu nutzen.
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Drohen zu Weihnachten 2026 sogar leere Verkaufsstände?
Wer jetzt befürchtet, in diesem Jahr gar keinen Weihnachtsbaum mehr zu bekommen, kann allerdings aufatmen. Trotz des knapper werdenden Angebots sehen die Verbände die Versorgung für Weihnachten 2026 als gesichert an.
„Wir werden auch 2026 ein breites Sortiment anbieten – von Premiumbäumen bis hin zu preisgünstigen Qualitäten“, versichert Helmut Stoll, Vorsitzender des Verbands natürlicher Weihnachtsbaum.
Auch günstigere Weihnachtsbäume sollen demnach weiterhin erhältlich sein. Ganz verzichten müssen Verbraucher auf ihren echten Tannenbaum also wohl nicht – sie sollten sich allerdings darauf einstellen, dass der Weihnachtsbaumkauf in diesem Jahr etwas mehr Geld kosten könnte.
Verwendete Quellen: Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesverbands der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger (BVWE)und des Verbands natürlicher Weihnachtsbaum e.V. (VNWB)



