Riesige Warteschlange vor den Drei ZinnenAlpen-Wahnsinn! Urlauber müssen sich für Wanderung stundenlang anstellen

Die Bergkulisse ist atemberaubend – der Andrang inzwischen auch.
Eigentlich suchen sie Ruhe, Natur und spektakuläre Ausblicke. Stattdessen beginnt der Ausflug für viele Urlauber mit einer echten Geduldsprobe. Denn an den berühmten Drei Zinnen beginnt das Naturerlebnis für viele nicht auf dem Wanderweg, sondern in einer Warteschlange – die mehr an einen Freizeitpark erinnert.
Warteschlange statt Wanderglück! Shuttlebusse zu den Drei Zinnen sind völlig überlaufen
Wer derzeit zu den Drei Zinnen möchte, braucht vor allem eins: Geduld. Noch bevor der erste Wanderschuh den Bergpfad berührt, heißt es für viele Urlauber erst einmal warten. Denn in Misurina reihen sich Hunderte Menschen in eine Schlange ein, die sich gefühlt ins Endlose zieht! Das zeigen verschiedene Videos, die in den sozialen Medien viral gegangen sind – so auch der nachfolgende Instagram-Clip der Journalistin Katia Tafner.
Ihr Ziel sind die Shuttlebusse zur Auronzo-Hütte, die laut dem offiziellen Informationsportal für die Dolomitenregion Drei Zinnen vom 31. Mai bis 11. Oktober eingesetzt werden. Sie bilden eine Alternative zur Anreise mit dem Auto, die die Fahrt über eine kostenpflichtige Mautstraße und reservierungspflichtigen Parkplatz einschließt.
Doch wer den Shuttlebus derzeit nutzen will, muss nicht nur das Ticket bezahlen, sondern einen weiteren Preis zahlen: seine Zeit!
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Neue Zugangsregelungen für die Drei Zinnen! Was kommt auf die Wanderer jetzt zu?
Die Aufmerksamkeit, die die endlos wirkende Warteschlange vor den Dolomiten-Aufstieg auf sich gezogen hat, bleibt nicht ohne Konsequenzen: Wie Il Nord Est auf seinem Instagram-Account berichtet, sei der italienische Lokalpolitiker Nicola Bombassei von Auronzos Bürgermeister Dario Vecellio Galeno mit „der Zugangsregelung zu den Drei Zinnen beauftragt” worden.
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„Die Drei Zinnen können nicht 10.000 oder 15.000 Besucher pro Tag verkraften“, stellt Bombassei klar und stützt sich auf die Empfehlungen der UNESCO, nach denen täglich höchstens etwa 4.500 bis 5.000 Menschen das Gebiet besuchen sollten.
Um den riesigen Besucheransturm besser zu steuern, will die Gemeinde ihr Reservierungssystem ausweiten. Anstatt lediglich PKW-Anreisende durch die beschränkten Parkplatzreservierungen zu deckeln, soll auch die Anzahl der Wanderer, die per Shuttlebus zum Berg wollen, begrenzt werden.

Zwischen Umweltschutz und Tourismus: Die Drei Zinnen sind UNESCO-Welterbe
Hinter der neu geplanten Zugangsregelung steckt nicht der Wunsch, Urlauber drastisch auszusperren. Vielmehr wollen die Verantwortlichen das empfindliche Naturgebiet der Dolomiten besser schützen und ein Gleichgewicht zwischen Tourismus und Umweltschutz schaffen.
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Schließlich sind die Drei Zinnen ein Teil des UNESCO-Welterbes: Die drei markanten Felsspitzen – Große Zinne, Westliche Zinne und Kleine Zinne – gehören laut des offiziellen Informationsportals zu den bekanntesten Wahrzeichen der Dolomiten. Die Region lockt jedoch nicht nur erfahrene Alpinisten mit ihren steilen Nordwänden an. Die spektakulären Ausblicke ziehen Wanderer, Hobby-Fotografen und Natur-Fans aus aller Welt an – genau dieser Ansturm bringt das Naturparadies inzwischen jedoch an seine Grenzen.
Verwendete Quellen: Informationsportal für die Dolomiten-Region Drei Zinnen, Instagram/dafne_kt , Instagram/ilnordest


