Dieser Bergsteiger ist gerade am Mont Blanc, als er diese Aufnahmen macht.
Vor seinen Augen kommt es zu einem Felssturz am größten Berg der Alpen.
„ Vor unseren Augen stürzte ein riesiges Stück der Bastion am Kamm des Turan-Gipfels ab. Aus unserer Perspektive lässt sich nicht erkennen, wie groß der Abbruch war. Und wir wissen nicht, inwieweit die Route dadurch beeinträchtigt ist. Aber es sah natürlich sehr beeindruckend aus.”
In den Sozialen Medien sind die Meschen über die Aufnahmen besorgt.
„ Der Berg stürzt überall ein. Traurig”
„ Wie traurig… Ich erinnere mich, dass ich die Nordwand im Jahr 2000 genau an diesem Tag bestiegen habe… Bei perfekten Bedingungen”
Schuld an solchen Ereignissen ist der Klimawandel, der den Permafrost auftaut und dadurch Schmelzwasser in die Felsspalten dringt. Während das Eis darin wie ein Klebstoff wirkt ud die Felswand zusammenhält, verliert das aufgetaute Wasser an Haltekraft.
Aber auch der Wasserdruck im Gestein, der sich bei Temperaturschwankungen ausdehnt, kann dazu führen, dass Felsstücke gesprengt werden und abfallen.
Eine andere Ursache können auch heiße Sommer sein, die das innere Gefüge des Berges instabil werden lassen.
So beeindruckend die Aufnahmen auf der einen Seite also sind, bergen sie für Wanderer auch immer eine große Gefahr.
Verwendete Quellen: Instagram/Maxim Foygel, Deutscher Alepenverein