Neue Studie überraschtMachen Katzen wirklich glücklich? Kommt drauf an...

Rote Kätzchen sind verspielt und haben ihren eigenen Willen.
Die Lebenszufriedenheit steigt, wenn man Katzen hat. Es gibt nur eine Ausnahme.
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Katzenfans dürften dieses Ergebnis lieben.
Eine aktuelle internationale Studie findet einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen der Zahl Katzen und der Zufriedenheit der Menschen. Doch die Forscher stoßen auch auf einen entscheidenden Haken.

Wer mit einer Katze zusammenlebt, kennt vermutlich dieses Gefühl. Ein bisschen Schnurren, ein paar Streicheleinheiten und schon sieht die Welt freundlicher aus. Tatsächlich könnten Katzen mit unserem Wohlbefinden zusammenhängen. Das legt eine Studie im Fachjournal „PLOS One” nach, die am 30. September 2026 veröffentlicht wurde. Forscher verglichen darin Daten aus 93 Ländern und stellten fest, dass Staaten mit besonders vielen Katzen pro Einwohner im Durchschnitt auch höhere Werte bei der Lebenszufriedenheit erreichen.

Warum ist man glücklicher mit Katzen?

Ganz so einfach ist es nicht. Die Wissenschaftler betonen ausdrücklich, dass ihre Untersuchung lediglich einen Zusammenhang zeigt und nicht beweist, dass Katzen die Ursache für mehr Glück sind. Denn Länder mit vielen Haustieren sind häufig auch wohlhabender. Dort spielen unter anderem Einkommen und Gesundheitsversorgung eine Rolle. Katzen könnten also zum Wohlbefinden beitragen, ihre Verbreitung könnte zugleich aber auch ein Zeichen für gute Lebensbedingungen sein.

Ein Parasit trübt das Katzenglück

Spannend ist noch ein zweites Ergebnis. Wo Infektionen mit dem Parasiten *Toxoplasma gondii* häufiger vorkamen, lag die gemessene Zufriedenheit niedriger. Die Forscher vermuten, dass auch die Haltung der Tiere eine Rolle spielen könnte. In wohlhabenderen Ländern leben Katzen häufiger im Haus, bekommen fertiges Futter und werden tierärztlich versorgt. Dadurch sinkt ihr Infektionsrisiko. Die wichtigste Einschränkung bleibt allerdings: Die Studie betrachtet ganze Länder und kann daraus keine Aussage ableiten, ob ein einzelner Mensch durch seine eigene Katze tatsächlich glücklicher wird.

Quelle: New York Post