Am 31. Mai gibt es einen MikromondVollmond im Sternzeichen Schütze – was der „Blue Moon” für die Sternzeichen bedeutet

Der Vollmond am 31. Mai trägt den Namen „Blue Moon” – aber warum?
Der Vollmond am 31. Mai trägt den Namen „Blue Moon” – aber warum?
picture alliance / blickwinkel/P. Frischknecht | Patrick Frischknecht Nature Photography

Ist der doppelte Vollmond doppelt gut für uns?
Am 31. Mai 2026 erstrahlt ein Vollmond über uns. Und er ist gleich in mehrfacher Hinsicht etwas ganz besonderes. Was es mit dem „Blue Moon” auf sich hat und welche Bedeutung er für die verschiedenen Sternzeichen hat.

Am 1. und 31.: Warum gibt es im Mai 2026 zwei Vollmonde?

Am 31. Mai gegen 10.45 Uhr ist der Mond wieder in voller Gänze über Deutschland zu sehen – zum zweiten Mal innerhalb eines Monats. Und genau das ist eine echte Besonderheit, denn eigentlich gibt es in jedem Monat nur einen Vollmond und in einem Jahr somit zwölf. Warum also gibt es ausgerechnet im Mai zwei Vollmonde und im Jahr 2026 insgesamt 13?

Die Zeit von Vollmond zu Vollmond beträgt etwa 29,5 Tage, wie etwa das Astro-Portal Starwalk erklärt. Da unsere Monate aber bis zu 31 Tage haben, entsteht eine Differenz. Und diese führt zum einen dazu, dass immer zu unterschiedlichen Daten Vollmond ist und zum anderen dazu, dass es immer mal wieder zwei Vollmonde in einem Monat und somit 13 statt zwölf Vollmonde in einem Jahr gibt.

Lese-Tipp: Vollmondkalender 2026 – alle Termine des Jahres im Überblick

Warum heißt der zweite Mai-Vollmond „Blue Moon”?

Alle Vollmonde tragen ganz bestimmte Namen, die „traditionell von unseren Vorfahren so gewählt wurden, dass sie die jeweils typische Aktivität widerspiegeln, die zu der Zeit zu beobachten war”, erklärte die Astrologin Phi Weber schon in einem früheren RTL-Interview. So nennt man beispielsweise den Februar-Vollmond Wolfsmond oder den September-Vollmond Erntemond.

Lese-Tipp: Liste aller Vollmond-Namen und ihre Bedeutungen

Der zweite Vollmond im Mai trägt den Namen „Blue Moon“ oder „Blauer Mond“ und der hat nichts mit der Jahreszeit zu tun und auch nichts mit der Farbe, in der er erscheint. Sondern: Immer dann, wenn es in einem Monat zwei Vollmonde gibt, bekommt der zweite von ihnen den Namen „Blue Moon” – ganz egal in welchem Monat er vorkommt. Der Name soll auf die amerikanische Redewendung „Once in a blue moon“ zurückgehen, wie Starwalk weiter erklärt. Das Sprichwort entspricht etwa dem bei uns bekannten „Alle Jubeljahre mal“ und meint somit ein seltenes Ereignis.

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Wie oft gibt es den „Blauen Mond”?

Und dass der „Blue Moon” genau das – ein seltenes Ereignis – ist, beweist sein letztes und sein nächstes Vorkommen: Der letzte „Blue Moon” war im August 2024 und den nächsten wird es laut dem Astro-Portal erst im Dezember 2028 geben. „Blaue Monde” gibt es also etwa alle zweieinhalb Jahre.

Zweiter Mai-Vollmond ist „Blue Moon” und Mikromond in einem!

Der Vollmond am 31. Mai ist aber nicht nur aus dem Grund etwas Besonderes, weil er der zweite in einem Monat ist, sondern auch, weil es sich um einen sogenannten Mikromond handelt.

Bedeutet: Der Mond befindet sich zu diesem Zeitpunkt „in der Nähe des Apogäums“, so die Experten von Starwalk. Das Apogäum ist der Punkt auf der Mondumlaufbahn, der am weitesten von der Erde entfernt ist. Dadurch erscheine uns der Mond zu diesem Zeitpunkt kleiner und dunkler als sonst – das Gegenteil ist der sogenannte Supermond.

Spirituelle Bedeutung: Diese Auswirkung hat der „Blue Moon” auf die Sternzeichen

Puh, das waren ganz schön viele Zahlen, Daten und Fakten. Kommen wir nun zur spirituellen Seite des „Blue Moon”. Astrologen und spirituelle Coaches schreiben dem 13. Mond ganz besonders starke Energien zu – doppelter Vollmond, doppelte Energie, sozusagen.

Vollmonde werden grundsätzlich mit Transformation, Neuanfang und Klarheit in Verbindung gebracht. Die Zeit des „Blue Moon” soll sich noch mehr als alle anderen Vollmond-Zeiten dazu eignen, Wünsche zu fokussieren, Altlasten loszulassen und sich neu zu sortieren.

Dabei unterstützt euch dieses Mal zudem die Energie des Sternzeichen Schütze, in dem der zweite Mai-Vollmond steht. Das Feuerzeichen ist bekannt für seinen Optimismus und seine Abenteuerlust. Seine Energie kann euch helfen, alte Grenzen zu überwinden und den Mut für Neues aufzubringen. Wer also schon länger darüber nachdenkt, ein neues Projekt zu starten oder aus alten Mustern auszubrechen, für den könnte jetzt die perfekte Zeit gekommen sein.

Vollmond-Ritual: So nutzt ihr die Energie des „Blue Moon” richtig aus

Ihr möchtet die Vollmond-Energie für euch nutzen? Dann haben wir ein paar Tipps für euch:

  • Nehmt euch bewusst Zeit für euch selbst.

  • Stellt euch bedeutsame Fragen: Was erfüllt für mich wirklich einen Sinn? Welche Rolle möchte ich im Leben spielen, was möchte ich bewegen und erreichen? Was fehlt mir in meinen Alltag, meiner Arbeit oder in zwischenmenschlichen Beziehungen?

  • Geht dennoch nicht zu hart mit euch selbst ins Gericht, denn die Zeit um einen Vollmond kann ohnehin schon ganz schön aufwühlend sein.

  • Yoga oder Meditation sollen bei Vollmond mehr denn je helfen, zur Ruhe zu finden und Platz für Neues zu schaffen, erklären unter anderem die Achtsamkeitsexperten von OhShanti auf ihrer Website.

Grundsätzlich gilt: Wer während der Zeit des „Blue Moon” Ende Mai in sich hinein hört und sich bewusst mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzt, der kann am Ende gestärkt aus dieser Phase hervorgehen. (mit vdü)

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche, Starwalk, OhShanti