So erkennt ihr den UnterschiedPlötzlich Rückenschmerzen! Steckt ein Bandscheibenvorfall dahinter oder nur ein Hexenschuss?

von Anna Schröjahr und Linda Görgen

Stefan Benz war Ende 50, als der Rücken auf einmal dichtmachte.
„Das war im Jahr 22, ich war im Flugzeug, und irgendwann hatte ich dann so einen Schmerz im Rücken, dass es nicht mehr ging.“ Dass er sich jetzt wieder so schmerzfrei bewegen und Sport machen kann, damit hätte er damals nicht gerechnet. Denn schnell war ihm klar: Das ist etwas Ernstes. Macht der Rücken dicht, gibt es verschiedene Szenarien. Manchmal ist es einfach ein Hexenschuss, manchmal ist es aber die Bandscheibe. Wie ihr erkennen könnt, von welchem Szenario ihr betroffen seid, das erfahrt ihr im Video.

Eine Bandscheiben-OP kann oft verhindert werden

Bei Stefan Benz wird durch ein MRT festgestellt. Doch der 61-Jährige lässt sich von der Diagnose nicht entmutigen und beginnt ein gezieltes Krafttraining. Denn damit kann man im besten Fall eine OP vermeiden. „Ein Therapeut zeigt mir die richtigen Übungen. Das ist in der Regel nach zwei bis drei Wochen der Fall. Wenn ich das hinbekomme, merke ich eine deutliche Linderung. Wenn es nach diesem Zeitraum keine Linderung gibt, dann spricht das dafür, dass der Operateur das Skalpell ansetzen sollte, um diesen Nerv zu befreien.“

Lese-Tipp: Fünf einfache S.O.S.-Übungen bei Rücken- und Nackenschmerzen

Streaming Tipp
Doc Caro – Leben hautnah
Jetzt auf RTL+ streamen

Bei Stefan Benz hat es geklappt: Alle zwei Tage trainiert er jetzt ganz gezielt seine Rückenmuskeln, um die Bandscheibe zu stabilisieren. „Dadurch, dass die Schmerzen halt nicht mehr da sind, lebt es sich auch ganz anders, sag ich jetzt mal. Also im Prinzip ist man gerade in der Bewegung halt nicht mehr eingeschränkt. Also man kann alles machen, man kann mit den Kindern auch mal wieder Fahrrad fahren. Also, es ist ein ganz anderes Lebensgefühl.“ Und dafür lohnt sich der regelmäßige Gang ins Fitnessstudio doch ganz sicher.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche