Frist läuft am 31. Juli abJetzt noch Geld vom Finanzamt sichern! Diese Steuertricks bringen bares Geld

Die Steuererklärung ist kein Hexenwerk!
Die Steuererklärung ist kein Hexenwerk! (Symbolbild)
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Mit wenig Aufwand mehr zurückbekommen.
Die Frist für die Steuererklärung rückt näher – und viele Arbeitnehmer schieben sie trotzdem vor sich her. Dabei lassen sich oft mehrere Hundert Euro zurückholen. Mit ein paar einfachen Kniffen und den richtigen Pauschalen könnt ihr eure Erstattung ganz legal erhöhen. Und keine Sorge: Dank moderner Steuer-Apps und Programme ist die Erklärung heute einfacher als viele denken.

Die Zeit wird knapp – aber es lohnt sich

Wer seine Steuererklärung noch nicht erledigt hat, sollte das jetzt nachholen. Für alle, die ihre Steuererklärung für 2025 selbst erstellen und nicht von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein vertreten werden, endet die Abgabefrist am 31. Juli 2026. Wer die Erklärung noch nicht abgegeben hat, sollte sich deshalb beeilen.

Denn gerade Arbeitnehmer verschenken häufig Geld, weil sie Pauschalen oder Werbungskosten nicht ausschöpfen. Dabei führen moderne Steuer-Apps und Programme Schritt für Schritt durch die Erklärung. Statt komplizierte Formulare auszufüllen, beantwortet ihr meist nur einfache Fragen – fast wie in einem Interview. Vorkenntnisse sind dafür kaum nötig.

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Diese Pauschalen solltet ihr auf keinen Fall vergessen

Der wohl wichtigste Posten ist die Werbungskostenpauschale. Sie beträgt derzeit 1.230 Euro und wird meist automatisch berücksichtigt. Wer allerdings höhere berufliche Ausgaben hatte, sollte diese unbedingt angeben. Dazu zählen zum Beispiel Arbeitsmittel, Fortbildungen oder beruflich genutzte Software.

Auch die Homeoffice-Pauschale kann sich lohnen, wenn ihr die Voraussetzungen erfüllt. Die Homeoffice-Pauschale könnt ihr nutzen, wenn ihr überwiegend von zu Hause arbeitet – egal, ob im Arbeitszimmer oder am Küchentisch. Wichtig ist, dass ihr an diesen Tagen nicht eure erste Tätigkeitsstätte aufsucht und eure Homeoffice-Tage dokumentiert. Die Pauschale kann pro Tag allerdings nur einmal angesetzt werden.

Viele Finanzämter erkennen außerdem pauschale Kontoführungsgebühren an, wenn ein Girokonto auch beruflich genutzt wird. Es lohnt sich deshalb, die eigenen Ausgaben einmal genau durchzugehen.

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Der längere Arbeitsweg kann sogar Geld bringen

Viele Arbeitnehmer tragen automatisch den kürzesten Weg zur Arbeit ein. Das muss aber nicht immer die steuerlich richtige Strecke sein. Ist ein etwas längerer Weg schneller oder verkehrsgünstiger – etwa über die Autobahn – kann auch dieser für die Entfernungspauschale angesetzt werden. Das erhöht unter Umständen die Werbungskosten und damit auch die spätere Steuererstattung.

Ein häufiger Fehler: Viele verzichten darauf, kleinere berufliche Ausgaben überhaupt anzugeben. Druckerpapier, Fachbücher, Büromaterial, Arbeitskleidung oder Bewerbungs- und Reisekosten wirken einzeln oft unbedeutend. Über das gesamte Jahr können daraus aber schnell mehrere Hundert Euro werden.

Deshalb gilt: Lieber einen Beleg zu viel aufheben als einen zu wenig. Viele Steuerprogramme ermöglichen inzwischen sogar das einfache Fotografieren und Speichern der Belege per Smartphone.

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Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

• Werbungskosten über 1.230 Euro vollständig angeben.
• Homeoffice-Pauschale prüfen und nutzen.
• Kontoführungsgebühren und weitere Pauschalen nicht vergessen.
• Bei der Pendlerpauschale prüfen, ob die schnellere Strecke angesetzt werden kann.
• Alle beruflichen Ausgaben das Jahr über sammeln – auch kleine Beträge.

Die Steuererklärung wirkt auf viele zunächst kompliziert. Tatsächlich ist sie heute dank digitaler Helfer deutlich einfacher als noch vor einigen Jahren. Wer sich ein bis zwei Stunden Zeit nimmt und die wichtigsten Pauschalen kennt, kann sich oft über eine spürbare Rückzahlung freuen. Deshalb lohnt es sich, die Frist nicht verstreichen zu lassen – denn sonst bleibt womöglich bares Geld beim Finanzamt liegen.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche