Zweites Corona-Weihnachten

Schon wieder Paketboom bei der Post - Abgabefristen beachten

Paketzusteller sortieren und räumen in einer Zustellbasis von Deutsche Post DHL Pakete in ein Zustellfahrzeug.
Paketzusteller sortieren und räumen in einer Zustellbasis von Deutsche Post DHL Pakete in ein Zustellfahrzeug.
Rolf Vennenbernd, picture alliance

Rekordmengen an Paketen aus dem Jahr 2020 werden nicht erreicht

Auch im zweiten Corona-Jahr verzeichnet die Deutsche Post einen Paketboom zur Weihnachtszeit. Die Rekordmengen aus dem Lockdown-Winter im Jahr 2020 werden aber wohl eher nicht erreicht. Zuwächse bei den Onlinebestellungen erreichte eine Branche, die man nicht sofort im Blick hat.

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Auch an Weihnachten 2021 Paket-Abgabefristen beachten!

Der Auftakt des Vorweihnachtsgeschäfts mit dem Wochenende um die Rabatttage „Black Friday“ und „Cyber Monday“ sei zwar deutlich stärker als im Vorjahr und auch stärker als allgemein erwartet gewesen, sagte Tobias Meyer, Vorstand der Post für das deutsche Briefe- und Paketgeschäft, der „Rheinischen Post“. Aber: „Seitdem bewegen sich die Mengen etwa auf dem Niveau des Vorjahres, teils auch leicht darunter.“

Damit die Weihnachtspakete auch rechtzeitig ankommen, sollte man die Abgabefristen der Deutschen Post DHL beachten.

Lese-Tipp: Abgabefristen von DHL, DPD, GLS, Hermes und UPS – so kommt das Weihnachtspäckchen rechtzeitig an

Es sei unwahrscheinlich, dass „die enormen Zahlen aus dem Vorjahr“ nochmals überboten würden, sagte Meyer. „Aber das Niveau ist gegenüber 2019 natürlich massiv höher.“ Für das Weihnachtsgeschäft 2020 hatte die Post aufgerüstet und 10.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Im vierten Quartal 2020 hatten die gelben Paketboten fast 500 Millionen Sendungen ausgeliefert. Allein vom 14. bis zum 19. Dezember 2020 transportierte die Deutsche Post DHL 61,3 Millionen Pakete - so viele wie noch nie in einer Woche. Mit Blick auf Weihnachten 2021 hatte sich Meyer bereits im Oktober eher zurückhaltend gezeigt und keine Rekord-Prognose gewagt.

Die Pandemie hat Paketdienstleistern wie DHL oder Wettbewerbern wie Hermes und DPD einen kräftigen Schub beschert - die Menschen bestellen viel mehr Sendungen im Internet, entweder weil die stationären Geschäfte zwischenzeitlich geschlossen waren oder weil der Gang in die Innenstadt generell vermieden wird. Aktuell sorgt die 2G-Regel in vielen Geschäften für Einschränkungen. Im Trend lägen derzeit wieder Mode- und Sportartikel-Pakete, sagte Meyer. Und auf den ersten Blick vielleicht überraschend: „Ebenso Apotheken und Drogerien, die schon während der gesamten Pandemie enorme Zuwächse im Online-Geschäft hatten.“ (dpa/aze)

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