Immer mehr Frauen entscheiden sich für Zehenverkürzung

Für schöne Füße unters Messer: Was tun, wenn die Zehen zu lang sind?

10. Mai 2020 - 12:29 Uhr

Nina Steffen leidet schon lange unter ihren Zehen

Viele Frauen schämen sich, ihre Füße in offenen Schuhen zu zeigen – meist, weil sie mit ihren Zehen unzufrieden sind. Nina Steffen ist eine davon: Seit ihrer Kindheit leidet sie darunter, dass ihre Zehen krumm und zu lang sind und hat sich für eine Zehenverkürzung entschieden. Warum sie diesen Schritt geht und wie zufrieden sie mit dem Ergebnis ist, zeigen wir im Video.

Diese Gründe sprechen für eine Zehenverkürzung

Dr. Adrian Wiethoff betreibt eine Praxis für Ästhetische Fußchirurgie und behandelt Nina Steffen. Er sieht bei der Sekretärin sowohl optische als auch medizinische Gründe für die Operation: "Eine gewisse Überlänge macht bei bestimmten Schuhen Probleme", erklärt er im RTL-Interview. Oft sei es schwer, Schuhe zu finden, die keine schmerzhaften Druckstellen verursachen, aber trotzdem genügend Halt bieten. In zu kleinen Schuhen komme es dann nicht nur zu Druckstellen, sondern schnell auch zu Entzündungen oder gar dauerhaften Verformungen der Zehen, den sogenannten Hammerzehen.

So läuft die Zehen-Operation ab

Bei dem Eingriff wird ein kleines Stück Knochen aus dem Mittelglied des betroffenen Zehs entnommen und die Stelle anschließend entweder mit Drähten oder einem kleinen Implantat fixiert. Letztere verbleiben im Zeh, Drähte werden nach etwa vier Wochen wieder entfernt. Anschließend strafft und modelliert Dr. Wiethoff den Zeh und entfernt überschüssige Haut. Der Eingriff wird meist ambulant und unter einer lokalen Betäubung durchgeführt. Wenn mehrere Zehen auf einmal gekürzt werden, wird der Patient in einen leichten Dämmerschlaf gelegt.

Welche Risiken es bei der zweistündigen Operation gibt und ob sich der Eingriff für Nina Steffen gelohnt hat, sehen Sie im Video.

Welche Operationsmethoden es bei der Zehenfehlstellung Hallux Valgus gibt, haben wir hier zusammengefasst.