Coach arbeitet Debakel auf

Hansi Flick nach Japan-Schock knallhart: "Wir haben keinen Schuss mehr frei"

Flick äußert sich zur Pleite gegen Japan FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022
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FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022
Flick äußert sich zur Pleite gegen Japan

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Bundestrainer Hansi Flick hat das zweite WM-Gruppenspiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien am kommenden Sonntag zum Endspiel erklärt. "Wir haben keinen Schuss mehr frei, der Fehlschuss, den hatten wir gestern, so müssen wir das Ganze angehen", sagte Flick am Donnerstag, einen Tag nach dem bitteren 1:2 zum deutschen WM-Auftakt gegen Japan.

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Flick: "Wir haben einiges zu tun"

Gegen die Spanier müssten "viele Dinge"besser gemacht haben. Der DFB-Auswahl droht das WM-Aus. "Im Nachhinein muss man sagen, auch wenn über 70 Minuten Vieles positiv war, war es am Ende, wenn man ins Detail geht, nicht das, was wir uns vorgestellt haben", sagte Flick. "An den Schrauben müssen wir drehen und versuchen, die Dinge besser zu machen." Jeder einzelne Spieler müsse schauen, das Spiel "für sich einfach besser" zu gestalten. "Wir haben einiges zu tun", sagte Flick.

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Flick schließt sogar einen Positionswechsel für Mittelfeld-Chef Joshua Kimmich nicht mehr kategorisch aus. "Sie können wirklich davon ausgehen, dass wir jede Personalie und jede Position diskutieren. Das tun wir vor jedem Spiel. Es ist unsere Aufgabe als Trainerteam, die Mannschaft so aufzustellen, dass sie top besetzt ist", sagte der Bundestrainer am Donnerstag in Al-Shamal.

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Kimmich spielte beim 1:2 zum WM-Auftakt in Katar gegen Japan wie immer unter Flick auf der Sechs. In Flicks Zeit als Coach bei Bayern München half der 27-Jährige allerdings beim Triumph in der Champions League 2020 als rechter Außenverteidiger aus. Diese Position bekleidete er auch zu Beginn seiner Nationalmannschaftskarriere. Gegen Japan hatte Flick etwas überraschend Niklas Süle rechts hinten aufgeboten. Der Dortmunder war an beiden Gegentoren entscheidend beteiligt. Seinem System mit Viererkette will Flick allerdings treu bleiben. "So weit sind wir noch nicht", sagte er auf die Frage nach einer möglichen Umstellung auf eine Dreierkette. (tno/dpa/sid)