Wohin mit den vollen Windeln?

Windeleimer und Windelkassette: Praktische Alltagshelfer

Wohin mit der dreckigen Windel? Ein Windeleimer ist der perfekte Ort um die gebrauchten Windeln loszuwerden ohne, dass sich der Gestank im Raum verbreitet
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27. Juli 2020 - 15:48 Uhr

Baby wickeln: Wohin mit den vollen Windeln?

Der neue Familienzuwachs stellt den Haushalt auf den Kopf und bringt eine unermessliche Freude ins Heim. So manche Eltern vergessen schnell, dass der Sprössling nicht nur Windeln benötigt, sondern die gebrauchten Einwegwindeln auch entsorgt werden müssen. Da dies nicht immer mit angenehmen Gerüchen einhergeht, gibt es spezielle Mülleimer für die Windeln Ihres Babys. Diese sind ganz unterschiedlich, so dass für jeden das richtige Modell dabei ist. Alle wichtigen Informationen zum Thema Windeleimer und Windelkassetten erfahren Sie hier.

Windeleimer und Windelkassette: Was ist ein Windeleimer eigentlich und wozu ist dieser Babybedarf da?

Ein Windeleimer ist nichts anderes als ein Mülleimer für die Windeln des Babys. Doch er unterscheidet sich von einem regulären Mülleimer. So lässt er sich im Gegensatz zum herkömmlichen Abfalleimer nahezu luftdicht verschließen. Dafür besitzt er einen besonderen Deckel, der ein Einwerfen der Windel ohne ein Öffnen des gesamten Mülleimers erlaubt.

Andere Modelle sind so konzipiert, dass Sie den Deckel noch öffnen müssen, aber der komplette Eimer geruchsdicht ist. Ein regelmäßiges Leeren des Windeleimers ist dabei jedoch ebenso notwendig wie das Leeren eines normalen Mülleimers. Dieses Babyzubehör dient daher weniger der Arbeitserleichterung, sondern dem komfortableren Umgang mit den gebrauchten Windeln.

Die Vorteile von Windeleimern

Viele Eltern entscheiden sich für einen Windeleimer, da dieser diverse Vorteile gegenüber einem regulären Mulleimer bietet. Da ist zum einen der Punkt Hygiene. Durch die besondere Konstruktion des Windeleimers ist dieser besonders hygienisch.

Ein weiterer Vorzug, der mit diesem Aspekt eng verbunden ist, ist die Pflegeleichtigkeit. Ein Windeleimer ist sehr einfach zu reinigen, wodurch sich wertvolle Zeit sparen lässt. Bei der Reinigung und täglichen Nutzung des Windeleimers zeigt sich zudem seine einfache Bedienbarkeit. Der größte Vorteil dürfte jedoch in der geringen Geruchsentwicklung liegen. Im Zimmer duftet es weiterhin angenehm nach Baby und nicht nach gebrauchten Einwegwindeln.

Welche Kaufkriterien gibt es beim Windeleimer zu beachten?

Der Kauf des Windeleimers sollte überlegt erfolgen. Ein Kaufkriterium ist das Fassungsvermögen. Während eine Kindertagesstätte einen Eimer für 70 Windeln brauchen mag, reicht für den Hausbedarf ein Fassungsvermögen von 25 Windeln. Für eine einfache Handhabung sollte sich der Windeleimer mit einer Hand bedienen lassen und zur Sicherheit des Kindes kein Fußpedal besitzen. Hat der Eimer ein solches, sollte er nicht in Reichweite des Babys sein.

Die Hygiene ist ein weiterer wichtiger Aspekt beim Kauf des Windeleimers. Hinzu kommt die Frage, ob der Eimer Kassetten beinhalten soll, die jede einzelne Windel verpackt – diese verringern den Geruch, kosten jedoch zusätzlich Geld.

Windeleimer und Windelkassette: ein Produkt mit zwei Modellvarianten

Das Angebot an Windeleimern ist umfangreich, aber es lässt sich in zwei Grundmodelle unterscheiden. Der klassische Windeleimer ist ein Abfalleimer mit Deckel, der mit einer Hand angehoben werden muss oder der sich über ein Fußpedal öffnen lässt. Eine Variante besteht aus einem Schieber, in dem nur die Windel platziert wird, so dass der Eimer nicht geöffnet werden muss.

Die zweite Modellvariante ist der Windeltwister, der mit Windelkassetten befüllt wird. Sie sorgen dafür, dass jede benutzte Windel in einen separaten Müllbeutel gelangt, der automatisch verschlossen wird. Geruchsärmer und hygienischer geht es nicht. Leider ist diese Variante jedoch sehr kostenintensiv und ist nur für Einwegwindeln nutzbar.