Wimpernverlängerung geht schief: Stacey (22) fürchtete um ihr Augenlicht

Staceys Freund George behandelt ihr Auge mit Augentropfen.
Staceys Freund George behandelt ihr Auge mit Augentropfen.
© SWNS

06. August 2018 - 19:47 Uhr

London: Werdende Mutter verliert fast ihre komplette Sehkraft

Für den perfekten Wimpernaufschlag würden manche Frauen so ziemlich alles tun. Heutzutage gibt es etliche Methoden, um den Traum von dichten langen Wimpern zu erfüllen. Eine von ihnen ist die permanente Wimpernverlängerung. Doch die Behandlung, bei der künstliche Wimpern mit Kleber am Augenlid angebracht werden, birgt auch Gefahren. Das musste die 22-jährige Stacey Louise Ball aus London jetzt am eigenen Leib erfahren.

Sehstörungen durch künstliche Wimpern: Keine Seltenheit

Der Wimpernkleber löste eine heftige allergische Reaktion aus.
Der Wimpernkleber löste eine heftige allergische Reaktion aus.
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Die im sechsten Monat Schwangere ließ sich in einem Kosmetik-Studio falsche Wimpern ankleben. Aber statt eines umwerfenden Bambi-Blicks bekam Stacey eitrige, angeschwollene Augen und stechende Schmerzen. Die werdende Mutter verlor sogar auf einem Auge für zwei Tage ihre Sehkraft. Für die schwangere Frau unerträglich. "Alles war so verschwommen, dass ich kaum noch etwas sehen konnte. Ich wollte nicht blind werden", berichtet Stacey der englischen Zeitung "Mirror". Sie fürchtete, dass sie dauerhaft blind bleiben würde und ihr ungeborenes Baby niemals sehen könne. Stacey rief im verantwortlichen Salon an, um sich zu beschweren und von ihren schrecklichen Schmerzen zu erzählen, doch das Kosmetikstudio leugnete jede Verantwortung. Letztlich begab sich die 22-Jährige zur Behandlung in ein Krankenhaus. Es halfen nur noch starke Augentropfen mit Cortison. Inzwischen geht es ihr zum Glück wieder gut. Nur ihre Wimpern müssen sich noch immer von der Behandlung erholen.

Eine allergische Reaktion, wie Stacey sie hatte, tritt nach permanenten Wimpernverlängerungen gar nicht so selten auf, wie Hautärztin Dr. Yael Adler verrät: "Es ist ganz häufig so, dass Leute auf den Klebstoff allergisch reagieren. Mit dick geschwollenen Augen. Es juckt, es brennt, man kann nicht so gut rausschauen." Um diese Reaktion zu vermeiden, sollte der Kleber mindestens 24 Stunden vor der Behandlung auf der Haut getestet werden. Doch im Falle von Stacey, war die Reaktion ihres Körpers nicht alleine auf eine Allergie zurückzuführen, sondern auf die unsachgemäß ausgeführte Behandlung im Kosmetikstudio.

So erkennen Sie eine professionelle Wimpernstylistin

Die Kosmetikerin hatte viel zu viel Wimpernkleber aufgetragen, der dadurch ins Auge kam. Ein ganz klares Zeichen von unprofessioneller Arbeit. Sie sollten also immer darauf achten, dass die Wimpern ausschließlich von gut ausgebildetem und vertrauenswürdigem Personal angebracht werden. Das Online-Portal "Gesundheitstrends" hat folgende Tipps zusammengetragen, um festzustellen, dass Sie es mit einer professionellen Wimpernstylistin zu tun haben. Die Kosmetikerin sollte...

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  • Genau hinsehen und Vergrößerungsgläser benutzen.
  • Wimpern nur einzeln verkleben.
  • Bei einem "Refill" sollten alte Kleberreste entfernt werden.
  • Länge, Stärke und Form sollten individuell angepasst werden.