Backen statt wegwerfen

Wie Plätzchen und Schokonikoläuse zum leckeren Kuchen werden

Plätzchen lassen sich ganz einfach wiederverwerten.
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07. Januar 2021 - 13:23 Uhr

Keksreste vor der Tonne retten

So langsam haben wir alle mehr als genug von Spritzgebäck, Spekulatius & Co. Und da die meisten von uns bestimmt auf Nummer Sicher gehen wollten und vor Weihnachten lieber ein Blech zu viel als zu wenig gebacken haben, sind jetzt die Keksdosen noch voll und der Appetit darauf verschwunden. Für die Mülltonne sind die Leckereien aber eindeutig zu schade! Wir zeigen, wie Sie Ihre Weihnachtskekse und Schokonikoläuse noch einmal köstlich wiederverwerten können! Noch mehr Tipps finden Sie im Buch "Wirf mich nicht weg – Das Lebensmittelsparbuch"*.

Rührkuchen aus Keksresten

Unser erster Tipp ist, aus den übrigen Plätzchen einen fluffigen Rührkuchen zu zaubern. Benötigt werden dafür 400 g Kekse, 80 g Mehl, 250 ml Milch (gerne auch pflanzlich), 2 Eier, 50 g Zucker, 20 g Backkakao, 1 Päckchen Backpulver, 6 EL Zitronensaft, Abrieb von einer Zitrone, eine Prise Salz.

Für die Zubereitung müssen die Kekse zuerst zerbröselt werden, das geht am besten mit den Händen. Tipp: Einweghandschuhe helfen dabei, dass die Kekskrümel nicht unter den Nägeln hängen bleiben.
Danach die Milch aufkochen und die Kekskrümel nach und nach in die Milch rühren. Zitronensaft hinzugeben.
In eine Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und den Abrieb der Zitrone geben und vermengen. In einer Extraschüssel die Eier so lange mit einen Handrührgerät schaumig schlagen, bis sie eine feste cremige Konsistenz haben. Den Zucker langsam und behutsam in die Eischnee geben.

Nun die aufgequollenen Plätzchen unter den Eischnee heben und ebenfalls die Mehlmischung unterrühren.

Zu guter Letzt den Backofen vorheizen, eine Kuchenform einfetten und mehlen und den Teig hineingeben.
Der Kuchen muss nun auf mittlerer Schiene bei ca. 180°C Ober-/Unterhitze für knapp 40 Minuten backen. Tipp: Immer wieder mal in den Ofen schauen, wie der Kuchen aussieht. Falls er auf der Oberfläche zu braun wird, innen aber noch nicht durch ist, einfach Backpapier auf den Kuchen legen, das vermeidet, dass der Kuchen verbrennt.

Schokonikoläuse als leckeres Topping

Schokoladenfondue mit Obst
Aus alten Schokonikoläusen kann man einfach ein leckeres Schokofondue zaubern.
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Neuer Job für den Schokonikolaus

Wer seinen Kekskuchen jetzt noch mit einer Schokoglasur verzieren möchte, der kann sogar die übrig gebliebenen Schokoladennikoläuse verwerten.
Einfach die gewünschte Menge in einem Wasserbad schmelzen und mit einem Backpinsel auf den Kuchen auftragen. Tipp: Wenn die Schokolade klumpig und nicht richtig flüssig wird, einfach etwas Fett hinzugeben.
Für alle Süßmäulchen, die keine Lust auf Kuchen haben: Aus Schokonikoläusen lässt sich auch ganz hervorragend ein Schokofondue zaubern. Dafür einfach Obst wie Bananen, Äpfel oder Trauben in mundgerechte Stücke schneiden. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und das Obst mit einem Zahnstocher aufspießen und in die Schokolade tunken. Einfach, lecker und nachhaltig!

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