Energiekrise beeinflusst auch den Straßenverkehr - ADAC klärt auf

Wenn Sie jetzt diese Parkregel nicht beachten, wird's teuer!

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Nicht nur bei fahrenden Autos muss bei Dunkelheit das Licht eingeschaltet sein.
www.imago-images.de, imago images/Jochen Tack, Jochen Tack via www.imago-images.de

von Svenja Hoffmann

Wenn es dunkel ist, macht man als Autofahrer das Licht an, klar. Aber doch nur, wenn man auch fährt, oder? Unter welchen Umständen man auch das Licht eines parkenden Autos einschalten muss und welche Konsequenzen es hat, wenn man das nicht tut, erklärt Alexander Schnaars, Unternehmenssprecher des ADAC in München.

Parklicht oder Standlicht - was ist der Unterschied?

Wenn Ihnen diese Begriffe bislang nichts sagen oder Sie diese vielmehr nicht voneinander unterscheiden können, machen Sie sich nichts daraus, damit sind Sie bestimmt nicht alleine. Wichtig werden könnten sie allerdings im bevorstehenden Herbst und Winter, wenn vielerorts die Straßenbeleuchtung nicht mehr wie sonst die ganze Nacht durchbrennt. Aus diesem Grund hat uns Unternehmenssprecher des ADAC, Alexander Schnaars, aufgeklärt, was es eigentlich mit den verschiedenen Lichtern am Auto auf sich hat: „Das Parklicht ist jeweils nur auf einer Fahrzeugseite – links oder rechts – und wird meist mit dem Blinkerhebel eingeschaltet. Standlicht dagegen leuchtet vorn und hinten beidseitig. Oft wird Standlicht dadurch erzeugt, dass das Parklicht auf beiden Seiten eingeschaltet wird.“

Wann muss ich welches Licht einschalten - und warum?

So weit, so gut. Doch warum und in welchen Fällen muss man an seinem geparkten Fahrzeug das Licht überhaupt einschalten? Geregelt wird die Beleuchtung parkender Fahrzeuge im §17 Absatz 4 StVO (Straßenverkehrsordnung), wie der Experte erklärt. „Darin heißt es, dass haltende Fahrzeuge außerhalb geschlossener Ortschaften mit eigener Lichtquelle zu beleuchten sind. Innerhalb geschlossener Ortschaften genügt es, nur die der Fahrbahn zugewandte Fahrzeugseite durch Parkleuchten oder auf andere zugelassene Weise kenntlich zu machen.“

Allerdings gibt es Ausnahmen, und nicht immer muss man, wenn man sein Auto abstellt, das Licht einschalten. Werde das Auto nämlich ausreichend durch vorhandene Straßenbeleuchtung sichtbar gemacht, könne man auf diese Maßnahme verzichten. Ist das jedoch nicht der Fall, und man vergisst, das Park- oder Standlicht beim Abstellen zu aktivieren, dann kann ein Bußgeld auf den Fahrzeughalter zukommen. „Das Verwarngeld bei Nichtbeachtung beträgt 20 Euro, beziehungsweise 35 Euro, wenn es dadurch zu einer Sachbeschädigung kommt.“ Der Grund für diese Regelung liegt auf der Hand: Fahrzeuge sollen bei Dunkelheit und schlechter Sicht besser zu erkennen sein. So sollen Gefahren und Unfälle vermieden werden, erklärt Alexander Schnaars weiter.

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Nachts brennt das Licht, morgens ist die Batterie leer?

Eine berechtigte Sorge dürfte die sein, dass sich durch das dauerhaft brennende Licht, die Batterie des Autos entleert. Doch Alexander Schnaars gibt Entwarnung: „Eine intakte Batterie verkraftet es üblicherweise, dass Park- oder Standlicht eine ganze Nacht lang leuchten.“ Man solle jedoch nicht vergessen, das Licht morgens wieder auszuschalten. Vergesse man das nämlich, und das Licht brenne beispielsweise ein ganzes Wochenende lang, dann könne es durchaus passieren, dass die Autobatterie so weit entleert ist, dass das Fahrzeug nicht mehr anspringt.

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