Der 1. Mai 2021 fällt auf einen Samstag

Bei Aldi, Lidl, Rewe, Edeka & Co. drohen am Freitag lange Wartezeiten

Vor dem 1. Mai-Wochenende sollte man die Einkäufe rechtzeitig erledigen.
Vor dem 1. Mai-Wochenende sollte man die Einkäufe rechtzeitig erledigen.
© picture alliance, Frank May

30. April 2021 - 13:48 Uhr

Tag der Arbeit fällt 2021 auf einen Samstag

Wer in der letzten Aprilwoche den Wochenendeinkauf erledigen möchte, sollte spätestens am Freitag einkaufen gehen. Denn der 1. Mai ist wie jedes Jahr ein bundesweiter Feiertag – und der Tag der Arbeit fällt in diesem Jahr ausgerechnet auf einen Samstag. Das bedeutet auch: Bis auf wenige Ausnahmen haben alle Geschäfte geschlossen. Und wegen der Corona-Notbremse könnte es vor den Geschäften zu langen Warteschlangen kommen.

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Geschäfte dürfen wegen Notbremse viel weniger Personen reinlassen

Denn mit der Bundes-Notbremse, die seit Samstag, den 24.04. in Kreisen und Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 in den vergangenen drei Tagen automatisch greift, gibt es auch neue Regeln für die Geschäfte.

So ist der Aufenthalt von Personen außerhalb einer Wohnung von 22 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages untersagt. Nur noch im Notfall, zu dienstlichen Zwecken oder wenn man zum Beispiel mit dem Hund raus muss, darf man das Haus verlassen. Zwischen 22 Uhr und 24 Uhr ist außerdem erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen. Das bedeutet aber auch, dass die Geschäfte spätestens um 22 Uhr schließen. In einigen Städten mit besonders hohen Inzidenzwerten ist bereits um 20 oder 21 Uhr Schluss.

Neu ist auch die Anzahl der zugelassen Kunden pro Quadratmeter in den Geschäften. Bislang durften in den meisten Bundesländern Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche eine Person je 10 Quadratmeter eingelassen werden. Für die Flächen, die darüber hinausgingen, dann nur noch eine Person je 20 Quadratmeter. Die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes sieht jedoch bei Inzidenzen von mehr als 100 nur noch einen Kunden je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche für die ersten 800 Quadratmeter vor - und darüber hinaus sogar nur einen Kunden je 40 Quadratmeter. Das betrifft auch Discounter und Supermärkte.

Weil die Supermärkte und Discounter während der Notbremse nur eine begrenzte Anzahl von Kunden hereinlassen dürfen, ist am Freitag mit langen Wartezeiten am Einlass zu rechnen. Wer seine Lebensmitteleinkäufe in Ruhe erledigen möchte, sollte das rechtzeitig tun.

Ausnahmen für Bäcker, Tankstellen, Apotheken und Verkaufsstellen an Bahnhöfen und Flughäfen

Seit ein paar Jahren gibt es in den meisten Bundesländern Sondergenehmigungen für Bäckereien. So dürfen in Bayern Bäcker für drei Stunden öffnen, in Nordrhein-Westfalen fünf Stunden.

Apotheken dürfen an Sonn- und Feiertagen grundsätzlich öffnen. Verkaufen dürfen sie dann Arznei-, Krankenpflege-, Säuglingspflege- und Säuglingsnährmittel, hygienische Artikel sowie Desinfektionsmittel. Die Apothekerkammern regelt in den jeweiligen Bundesländern, dass abwechselnd ein Teil der Apotheken geschlossen bleiben muss.

Tankstellen können ebenfalls auch an Sonn- und Feiertagen ganztägig öffnen. Erlaubt ist der Verkauf von Ersatzteilen zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Fahrbereitschaft sowie von Betriebsstoffen und Reisebedarf. Zum Reisebedarf zählen Zeitungen, Zeitschriften, Straßenkarten, Stadtpläne, Reiselektüre, Schreibmaterialien, Tabakwaren, Schnittblumen, Reisetoilettenartikeln, Filme, Tonträger, Bedarf für Reiseapotheken, Reiseandenken und Spielzeug geringen Wertes, Lebens- und Genussmittel in kleinen Mengen.

Verkaufsstellen auf Flughäfen und Personenbahnhöfen des Schienenverkehrs ist eine ganztägige Öffnung für den Verkauf von Reisebedarf gestattet.

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