Fünf Modelle, ein Gewinner Wärmekissen im Test: Stoov siegt mit diesem Kuschel-Modell

Brrrr … und plötzlich friert ihr, und alles, was ihr wollt, ist ein Wärmekissen.
2,3 Millionen Aufrufe unter dem Hashtag Wärmekissen bei Tiktok, mehrere tausend Bewertungen bei Amazon: Wenn ein Produkt im Winter richtig im Hype ist, dann wohl ein Wärmekissen. Die sogenannten Heizkissen sind eine perfekte Alternative zur Kuscheldecke oder der Heizung, die volle Pulle aufgedreht ist. Das Vebraucherportal Imtest hat fünf Wärmekissen im Test ausprobiert und krönt ausgerechnet einen Internet-Star zum Testsieger, der schon lange kein Geheimtipp mehr ist.
Stoov gewinnt Wärmekissen-Test mit einer "guten" Note
Ausgerechnet das teuerste Produkt im Test macht das Rennen. Das Wärmekissen Ploov von Stoov* schafft es bei Imtest auf Platz eins im Wärmekissen-Test – und verdient den Titel mehr als alle anderen Modelle. Tatsächlich bietet Stoov das einzige Kissen, die Konkurrenten nämlich sind mehr als Wärmedecken zu verstehen, werden aber als Wärmekissen vertrieben.
Und den Unterschied sieht man: Das Ploov-Kissen ist optisch kaum von einem Dekokissen zu unterscheiden. Bei Amazon gibt es etliche Modelle in verschiedenen Materialien wie Samt, Wolle oder Strick. Für Interieur-Fans ein Pluspunkt: Ihr könnt aus einigen Farben auswählen, die mit eurem Style zu Hause ideal matchen.
Das Heizkissen im Überblick:
Betriebsart: Akku oder Kabel
Temperaturen: drei Heizstufen (bis 42 Grad Celsius)
Akkulaufzeit: bis zu neun Stunden
Überhitzungsschutz: ja
Abschaltautomatik: ja
Die Besonderheit im Test: Stoovs Wärmekissen ist das einzige, das über einen Akku läuft. Damit kann es von überall wärmen, im Auto, im Bus, auf der Arbeit oder beim Campen. Laut Hersteller hält der Akku bis zu neun Stunden. Imtest lobt die Form des Kissens. So könnt ihr euch nicht nur gemütlich in das Kissen einkuscheln, sondern es sogar für eine Wärmetherapie zwischen Stuhllehne und Rücken klemmen. Die Tester finden das Ploov gemütlich, angenehm auf der Haut und sind von der Wärmeabgabe überzeugt. Mit einer Gesamtnote von 2,0 gewinnt Stoov damit den Wärmekissen-Test. Und das, obwohl es in großer Größe mit knapp 160 Euro bei Amazon das mit Abstand teuerste ist.
Lese-Tipp: Diese drei Heizdecken halten euch schön warm
Platz zwei geht an das günstigste Heizkissen von Bedsure
Doch muss es wirklich so teuer sein? Bedsure beweist im Test das Gegenteil. Das Wärmekissen der Marke ergattert bei Imtest den zweiten Rang mit einer beachtlichen Endnote von 2,1 und kommt Stoov damit verdächtig nah. Grund dafür: Das Heizkissen SS02* ist aus Fleece und laut Testsern unfassbar kuschelig weich. Dazu kommt ein Gurt, der es euch ermöglicht, das Wärmekissen um Bauch, Rücken, Beine oder Nacken zu binden.
Gut, wie ein Kissen sieht die Mini-Decke allerdings wirklich nicht aus. Die Form birgt jedoch den Vorteil, dass sich das Heizkissen gut an den Körper anschmiegt und formbar ist. Andere Modelle im Test von Imtest waren da steifer. Ein Manko: Bedsures Modell muss am Stromnetz angeschlossen sein und darf nicht in die Waschmaschine. Kostenpunkt des Zweitplatzierten: schlappe 16 Euro.
Bedsure-Wärmekissen im Überblick:
Betriebsart: Stromkabel
Temperaturen: sechs Heizstufen
Überhitzungsschutz: ja
Abschaltautomatik: ja
Amazon-Bestseller von Letitwell aus Flanell: Für Rücken, Nacken und Bauch
Bei Amazon schlagen die Frostbeulen ordentlich bei der Marke Letitwell* zu. Das Heizkissen ist im November im Online-Shop mehr als 3.000 Mal im Warenkorb gelandet. Die Decke kommt mit einem vierstufigen Timer, einer automatischen Abschaltung und sechs Temperaturmodi. Die Oberfläche aus Flanell ist laut Hersteller sehr weich. Ein Vorteil: Das Wärmekissen lässt sich sogar in der Waschmaschine waschen. Die Handwäsche bleibt aber die beste Option zur Pflege.
Wie benutzt ihr ein Wärmekissen richtig?
Bei Nackenverspannungen: Zur Behandlung eines verspannten Nackens eignen sich formbare Heizkissen, die um den Nackenbereich gelegt werden können. Aber auch eckige Modelle könnt ihr gut platzieren, wenn ihr komfortabel auf dem Sofa oder der Couch sitzt.
Bei Gelenkschmerzen: Legt das Kissen auf das schmerzende Gelenk in einer gemütlichen Liege- oder Sitzposition. Das Wärmekissen darf dabei nicht gefaltet werden.
Bei kalten Füßen: Ihr könnt ein Heizkissen für kalte Füße wie eine Wärmflasche benutzen. Achtet allerdings darauf, dass ihr sie vor dem Schlafen abschaltet oder einen Timer setzt. Ein Tipp: Legt vor dem Schlafengehen das Wärmekissen ans Fußende der Bettdecke und wärmt sie damit vor.
Hinweis: Achtet genau darauf, wie euer Körper auf die Wärme der Kissen reagiert. Ist es euch zu heiß, justiert die Temperatur nach. Im besten Fall probiert ihr euch langsam an die optimale Temepratur heran. Wollt ihr mit einem Heizkissen Schmerzen lindern, solltet ihr einen Arzt zu Rate ziehen und besprechen, inwiefern die Wärmetherapie Linderung schafft.
Wärmekissen im Test: Die Retter im Winter müssen nicht teuer sein
Bei Imtest siegt Stoov mit dem stylischen Ploov-Kissen knapp über einem günstigen Wärmekissen von Bedsure. Ihr seht: Ein gutes Heizkissen muss nicht Unmengen an Geld kosten. Trotzdem: Wer ein schickes Kissen sucht, das sich auf der Couch dekorativ macht, sollte Stoov eine Chance geben. Seid ihr am Ende nur auf die Funktion aus und könnt mit einer Mixtur aus Kissen und Decke leben, habt ihr aber auch gute Alternativen.
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