Vor einem Jahr stürzte der kleine Junge in den Brunnenschacht

Brunnen-Drama von Totalán: Als die ganze Welt um den kleinen Julen (†2) bangte

13. Januar 2020 - 6:58 Uhr

Fall Julen: Zwei Wochen lang hoffen, bangen und beten – vergeblich

Zwei quälend lange Wochen schaut die ganze Welt voller Angst nach Spanien. Am 13. Januar vor genau einem Jahr stürzt der kleine Julen Roselló beim Spielen in einen Brunnenschacht. Illegal ausgehoben, leicht zu übersehen – nur 25 Zentimeter breit, aber mehr als 100 Meter tief. Was sich in den folgenden Tagen nahe der Stadt Totalán in der spanischen Provinz Málaga entspinnt, ist ein Drama, das auch RTL-Reporterin Pia Schrörs nahegehen wird.

Traurige Gewissheit: Sie hatten die Hoffnung nie aufgegeben – schlussendlich aber mussten Julens Eltern auch ihr zweites Kind zu Grabe tragen.
Traurige Gewissheit: Sie hatten die Hoffnung bis zuletzt nicht aufgegeben – schlussendlich aber mussten Julens Eltern auch ihr zweites Kind zu Grabe tragen.
© REUTERS, Jon Nazca, /FW1F/Sandra Maler

Pia ist vor Ort, als Rettungskräfte mit einem Großaufgebot verzweifelt versuchen, den kleinen Julen lebend aus dem Schacht zu bergen. Und sie erlebt hautnah den Schmerz der Eltern mit, als schließlich feststeht: Alles Hoffen, Bangen und Beten ist umsonst gewesen. Als die Rettungskräfte zu ihm vordringen, ist Julen längst tot. Im Video erinnern wir uns an die Tragödie, die ein ganzes Land in Hoffnung und Verzweiflung zusammenschweißte.