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Vor Corona-Gipfel: Manuela Schwesig fordert weitere Lockerungen des Lockdowns

"Es muss diese Öffnungsperspektive geben"

Schwesig fordert weitere Lockerungen

Weitere Öffnungen mit Selbsttests möglich

„Es geht nicht einfach, dass man sagt, jetzt verlängern wir den Shutdown bis Ostern, es muss diese Öffnungsperspektive, diesen Öffnungskorridor geben“: Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig sagte in einem RTL-Interview, dass die Menschen eine Perspektive erwarten, wie es weitergeht. Von einem Öffnungskorridor hatte bereits Vizekanzler Scholz gesprochen. Er sprach sich für Lockerungen unterhalb der Inzidenzzahl 70 aus. Aktuell hat Deutschland einen 7-Tage-Inzidenz von 65,4.

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Schwesig kritisiert: Corona-Gipfel schlecht vorbereitet 

Schwesig hält weitere Öffnungsschritte möglich, wenn mehr Selbsttest eingesetzt werden. Hier seien aber noch viele Fragen ungeklärt. Schwesig beklagt, dass ein Tag vor der Ministerpräsidentenkonferenz noch offen ist, wann die Selbsttests kommen, wofür man sie einsetzen kann und ob sie kostenfrei sind. „Das hier vor allem die Kanzlerin und der Bundesgesundheitsminister noch keinen konsequenten Vorschlag unterbreitet haben, zeigt, dass die Bürger immer wieder hingehalten werden und das ist nicht akzeptabel.“

Mit welchen Öffnungen können wir rechnen?

Im Gespräch ist die Öffnung der Außenbereiche von Restaurants. Auch Termin-Shopping soll möglich sein. Einkaufen mit einem vorher verabredeten Einzeltermin. Auch Schwesig ist für eine Schrittweise Öffnung des Einzelhandels. Click & Meet, das Einkaufen per Terminvergabe, sollte bundesweit angewendet werden, so die Ministerpräsidentin.