2019 M03 15 - 17:32 Uhr

Rebeccas Mutter erwähnte eine mögliche Internetliebe

Von Rebecca Reusch fehlt seit drei Wochen jede Spur. Und die Suche nach der 15-Jährigen kommt kaum voran, doch jetzt gibt es eine interessante Entwicklung: Ihre Mutter Brigitte erwähnte erstmals öffentlich eine mögliche Internetbekanntschaft ihrer Tochter. Den Flirt bestätigt nun auch Rebeccas ältere Schwester Vivien auf Instagram. Brigitte hatte schon vor drei Wochen gegenüber RTL etwas in die Richtung angedeutet, was die 52-Jährige damals sagte, zeigen wir jetzt im Video.

"Die Polizei weiß seit Tag eins davon"

Was Rebecca wirklich zugestoßen ist, ist nach wie vor unklar. Die Polizei glaubt jedenfalls an ein Tötungsdelikt und hat ihren Schwager Florian R. vorläufig festgenommen. Der 27-Jährige sitzt seit Tagen in Untersuchungshaft, könnte aber nach einer Haftbeschwerde seiner Anwälte wieder freikommen. Von seiner Unschuld ist Rebeccas Familie weiterhin überzeugt. "Solange wir nicht hundertprozentig wissen, dass Florian etwas mit Beccis Verschwinden zu tun hat, gilt für uns die Unschuldsvermutung. Das nennt man Familie", sagt Brigitte in der Zeitschrift "Bunte".

Die 52-Jährige macht auch eine neue Theorie öffentlich, mit der sich die Familie beschäftigt: Vor ihrem Verschwinden soll Rebecca einen Jungen im Internet kennengelernt haben. Das bestätigt nun auch ihre Tochter Vivien via Instagram-Story. Dort schreibt sie: "Es gab da eine Internetbekanntschaft. Die Polizei weiß seit Tag eins davon."

"Sie versprach mir, jemanden mitzunehmen"

"Es gab da wohl tatsächlich jemanden. Einen Max oder Maxi", sagt Mutter Brigitte. Rebecca habe ihr im Januar davon erzählt. Sie würden sich gut verstehen, verriet sie ihr damals. Und sie sagte ihrer Mutter, dass er sie bald besuchen kommen würde. "Ich sagte ihr, dass sie ihn auf keinen Fall allein treffen dürfe […] Sie versprach mir, jemanden mitzunehmen", so die 52-Jährige.

Brigitte Reusch vermutet nun etwas in diese Richtung – auch, weil eine pinke Fleecedecke zusammen mit ihrer Tochter verschwand. "Vielleicht hat sie diesen Jungen getroffen und die Decke mitgenommen, um sich draufzusetzen", erzählte sie der "Bunte". Sie habe ihr das geraten, damit sie sich keine Blasenentzündung holt. 

Polizei sei von neuen Details überrascht

Die Polizei wollte sich auf Nachfrage von RTL nicht zu der Internetbekanntschaft äußern. Laut "Berliner Morgenpost" seien die Ermittler allerdings von den neuen Details überrascht worden. Auch wenn Rebeccas Schwester Vivien das anders darstellt. Bislang sei davon keine Rede gewesen, heißt es. Dass die Mutter neue Details in Exklusivinterviews bekannt gebe, bezeichnen mit dem Fall betraute Personen als "kurios".

Bereits zuvor reagierten Polizei und Staatsanwaltschaft verärgert darüber, dass die Familie immer wieder neue Informationen öffentlich bekannt gibt.

Wie die Ermittler im Fall Rebecca vorgehen, erklärt Polizeiexperte Arnold Plickert im Video.