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Virologe Prof. Streeck kontert Vorwürfe von Karl Lauterbach: Das steckt hinter der "Dauerwelle"

Auftritt bei Stern TV

Streeck kontert Lauterbach: So funktioniert die Dauerwelle

Karl Lauterbach und Hendrik Streeck
Karl Lauterbach und Hendrik Streeck vertreten unterschiedliche Ansichten.
picture alliance

Ein Jahr Corona in Deutschland

Mittwoch Abend war der bekannte Virologe Prof. Hendrik Streeck zu Gast bei Stern TV. Ein Thema war u.a., wie es jetzt, nach dem Bund-Länder-Gipfel, mit den Corona-Maßnahmen weitergeht. Dabei äußerte Virologe Streeck durchaus selbstkritisch, dass auch er mit seinen Einschätzungen zu Beginn nicht immer richtig lag.

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"Dauerwelle" vs. "Zweite Welle"

Besonders Epidemiologe Karl Lauterbach und Virologe Streeck sind nicht immer einer Meinung. In der Vergangenheit gab es immer wieder Diskussionen über die verschiedenen Ansichten. So äußerte sich Lauterbach kürzlich in der Sendung „Stern TV“, dass „Wissenschaftler, die hier regelmäßig in der Sendung sitzen, gesagt haben, dass es eine Dauerwelle und keine Zweite Welle geben würde.“ Eine Diskussion, die Lauterbach zufolge falsch sei. Ein deutlicher Seitenhieb in Richtung Streeck.

Streeck kontert daraufhin in der Sendung und betont, dass „eine Wellenbewegung kein epidemiologischer Fachbegriff ist.“ Zudem sei das Reden über „Wellen“ schon ein Herauswagen aus dem gewohnten Terrain. „Wenn man sich alle Coronaviren der letzten 10 Jahre zusammen anschaut, sieht man ein deutliches Auf und Ab – ein Aufsteigen zum Herbst und ein Abfallen zum Frühjahr. Das ist für mich eine Dauerwelle. Da ist für mich eine „zweite Welle“ mit drin. Ich sehe da keinen Widerspruch, den Herr Lauterbach da vielleicht sieht.“